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Hecking erwartet Pfiffe und Applaus

VfL Wolfsburg Hecking erwartet Pfiffe und Applaus

Er wollte sich vor seiner Rückkehr nach Nürnberg öffentlich eigentlich zurücknehmen, aber gestern brach VfL-Trainer Dieter Hecking sein Schweigen - und sprach über sein „besonderes Spiel“ am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim Club. Drei Jahre lang war der 49-Jährige dort Coach. „Auch wenn‘s in die Gästekabine geht - ich werde schon den richtigen Weg finden“, sagt Wolfsburgs Coach schmunzelnd.

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Der doppelte Trainer: Erstmals seit seinem Wechsel von Nürnberg nach Wolfsburg kehrt Dieter Hecking an die alte Wirkungsstätte zurück.

Vor allem eine Frage beschäftigt viele FCN-Anhänger: Gibt‘s am Samstag Pfiffe gegen Hecking, der im vergangenen Winter seine Ausstiegsklausel genutzt hatte, um nach Wolfsburg wechseln zu können? „Da wird’s welche geben, die pfeifen, aber auch welche, die klatschen. Ich kann es eh nicht beeinflussen. Jeder soll das machen, was er für richtig hält“, sagt Hecking.

Der Trainer vergleicht die Situation am Samstag mit der von Manager Klaus Allofs, als es das Wiedersehen mit dessen Ex-Arbeitgeber Werder Bremen gegeben hatte: „Da gab‘s auch Spottgesänge, das ist halt ein Stück weit Normalität, das wird an einem nicht abprallen, aber da muss man über den Dingen stehen.“

Dass die Nürnberger Tabellenletzter sind, lässt Hecking zwar nicht kalt, aber: „Ich habe das nicht mehr zu verantworten. Natürlich wünsche ich dem Club, dass er drinbleibt. Aber am Samstag wollen wir gewinnen.“

Doch das werde trotz der Tabellenkonstellation nicht leicht. Hecking: „Die letzten Spiele der Nürnberger waren in Ordnung, sie sind im Aufschwung.“ Einzig die Ergebnisse passten nicht. Wolfsburgs Trainer weiter: „Ich hatte da drei erfolgreiche Jahre, ich freue mich, dass ich alte Weggefährten treffe, mit denen ich nach wie vor freundschaftlich verbunden bin. Aber für 90 Minuten ruht diese Freundschaft.“

eh

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