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Hecking erklärt die Verhüllung

VfL Wolfsburg Hecking erklärt die Verhüllung

Der VfL verhüllt sich - Teile des Trainingsplatzes vor der VW-Arena zumindest. In der Fanszene des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ist das ein großes Thema. Gestern erklärte Coach Dieter Hecking auf WAZ-Nachfrage, warum am Mittwoch plötzlich sichtbehindernde Banner am Übungsplatz hingen.

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Sollen künftig nur noch vom Hügel aus zuschauen: Die Trainingskiebitze bleiben beim VfL teilweise sichtbehindert.

Das, was Hecking am meisten am Herzen lag, sprudelte sofort aus ihm heraus: „Wir wollen unsere Fans nicht ausschließen und haben nicht vor, nichtöffentliche Trainingseinheiten abzuhalten.“

Vielmehr habe die Teil-Verhüllung des Platzes sportlich-atmosphärische Gründe, wie die WAZ gestern bereits berichtet hatte. Hecking erklärt: „Durch den Zaun kommt keine richtige Fußball-Atmosphäre für diejenigen auf, die sich auf dem Trainingsplatz befinden, also vor allem für die Spieler. Man fühlt sich eher wie ein Tier im Käfig, das von allen Seiten begutachtet wird. Das hat mit Fußball aber leider wenig zu tun.“ Hecking verglich die Situation mit einem Tennisplatz. „Wenn man da die Umrandung wegnehmen würde, hätten die Spieler auch eine schlechtere Konzentration auf das Wesentliche. Als Sportler braucht man eine gewisse Atmosphäre auf dem Feld.“

Kurzum: Die Planen bleiben hängen. „Wir wollen nicht auf Konfrontation mit unseren Fans gehen. Aber ich denke, wenn sich das erst mal alles eingespielt hat, wird es auch sehr gut angenommen werden.“ Der Coach findet den Platz, der nun für die Trainingskiebitze vorgesehen ist, also den Hügel vor der Wakeboard-Anlage, ohnehin „perfekt“ zum Zuschauen. „Dass der Zustand der Bänke dort nicht so ist, wie man sich das als Besucher wünscht, weiß ich; auch, dass das Sichtfeld nun nicht mehr von überall ideal ist. Aber der Hügel und die Sitzmöglichkeiten dort werden in Kürze nachgebessert.“

rs/eh

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