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Hecking bremst: Mehr als Platz fünf ist nicht drin

VfL Wolfsburg Hecking bremst: Mehr als Platz fünf ist nicht drin

Drei Siege in der richtungsweisenden Knaller-Woche, Tabellenplatz fünf ergattert, den Vorsprung auf die Nicht-Europa-Plätze ausgebaut - startet Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg jetzt den Angriff auf die Champions League? Zumindest nicht verbal! Vor dem Spitzenspiel gegen den Zweiten, Bayer Leverkusen, schaltet Trainer Dieter Hecking in den Verteidigungsmodus.

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Jubel ist erlaubt, übertriebene Euphorie nicht: Nach dem Sieg in Berlin will Dieter Hecking von einem Angriff auf die Champions-League-Plätze nichts wissen.

Quelle: Imago 15755869

Die Europa League ist mit dem 2:1 in Berlin wieder ein gutes Stück näher gerückt. Doch statt noch weiter nach oben zu schielen, will Hecking den aktuellen Tabellenplatz erst mal verteidigen: „Plötzlich kommt Schalke stabil daher, Dortmund ist wieder konstanter, Leverkusen ist ein gutes Stück weg, und die Bayern kriegen wir eher nicht mehr - weiter in der Tabelle zu klettern, ist nicht möglich.“

Mehr als Platz fünf ist nicht drin - zumal der Spielplan ein richtiges Hammer-Programm für den VfL parat habe, so Hecking: „Am Samstag gegen Leverkusen haben wir ein Spitzenspiel. Dann geht‘s nach Hoffenheim, das auf die Pokal-Revanche brennen wird. Und dann kommen die Bayern. Alles keine Selbstläufer-Spiele.“ Umso wichtiger waren die Siege gegen die Tabellennachbarn Mainz und Hertha. „Wir haben vor den harten Spielen eine andere Ausgangsposition, als wenn es nicht so positiv gelaufen wäre“, analysiert der VfL-Coach. „Wir haben uns ein Polster in Form von Selbstvertrauen verschafft.“

Und mit dem im Rücken kann auch in den nächsten drei schwierigen Spielen etwas drin sein. „Es ist natürlich immer gut für dein Gefühl, wenn du gewinnst“, sagt Spielmacher Kevin De Bruyne - und schickt einen Gruß an Leverkusen, Bayern und Co.: „Wir haben zuletzt gegen Mannschaften von oben - wie Schalke, Mainz und Berlin - gezeigt, dass wir da mithalten und gewinnen können.“

rs

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