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Hecking ärgert sich über Hunt

VfL Wolfsburg Hecking ärgert sich über Hunt

Der VfL hat ein großes Sorgenkind: Aaron Hunt fühlt sich in Wolfsburg nicht wohl, hat mit Werder Bremen schon über eine Rückkehr geredet. Coach Dieter Hecking ärgert sich mächtig über den Mittelfeldspieler. Hunt selbst sagte gestern Abend: „Ich habe mit dem Trainer vier Monate nicht mehr gesprochen!“

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Soll sich zum Team bekennen: Aaron Hunt.

Funkstille zwischen Hecking und Hunt! In Dortmund hatte Hunt erstmals in dieser Saison bei einem Bundesliga-Spiel nicht zum Kader gehört. „Seine Leistung auf dem Trainingsplatz stimmt. Aber das Drumherum gefällt mir nicht“, begründete Hecking die Ausbootung des Mittelfeldspielers - und meint damit ganz offensichtlich, dass der sich mit einer Bremen-Rückkehr beschäftigt: „Aaron ist mit dem Kopf nicht 100-prozentig bei der Sache. So lange das so ist, kann er keine Berufung in den Kader erwarten. Ich erwarte, dass er sich zu unserem Team bekennt!“

In den vergangenen Wochen war durchgesickert, dass Hunt mit einem Wechsel im Winter liebäugelt. Sein Berater hatte bei VfL-Manager Klaus Allofs, der ihn (noch) nicht abgeben möchte, vorgesprochen. Bei der Verabschiedung des langjährigen Werder-Präsidenten Klaus-Dieter Fischer gestern Abend in Bremen, bei der auch Allofs war, sprach Hunt über seinen Frust. Er räumte ein: „Die Situation ist nicht zufriedenstellend. Ich habe in der letzten Zeit nicht viel gespielt, aber wenn ich gespielt habe, war das okay und ich habe auch das eine oder andere Tor gemacht.“ Dann sagte er: „Ich kann mir eine Rückkehr zu Werder vorstellen!“

Hunt ist nicht der einzige unzufriedene VfLer. „Christian Träsch trainiert stark und kommt mit Fragezeichen auf der Stirn zu mir“, schildert Hecking, der vom Rechtsverteidiger gefragt worden sei, was er falsch mache. „Ich habe Träschi gesagt, dass er gar nichts verkehrt macht, wir aber vier starke Außenverteidiger haben, von denen meist nur drei im Kader sein können.“

Gestern musste Hecking Mittelfeld-Talent Junior Malanda im Einzelgespräch wegen dessen Reservisten-Rolle beruhigen. „Der Junge ist gut und will auch spielen“, so der Trainer.

rs/eh

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