Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Hecking: Wir können von den Bayern lernen

VfL Wolfsburg Hecking: Wir können von den Bayern lernen

Fast eine Stunde lang zeigte VfL-Trainer Dieter Hecking seinen Spielern am Mittwoch, was am Dienstagabend im DFB-Pokal alles falsch gelaufen war. Doch nicht nur deshalb dauerte die Videoanalyse beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten nach dem 1:3 gegen den FC Bayern länger als gewohnt...

Voriger Artikel
Der Kapitän ist sicher: „Sind gefestigt genug“
Nächster Artikel
VfL Wolfsburg will sich nach Bayern-Pleite rehabilitieren

Bayern-Jubel in der VW-Arena: Xabi Alonso (M.) und Co. dominierten den VfL (r. Abwehrchef Naldo) - und VfL-Coach Dieter Hecking will sich für die Zukunft einiges beim Rekordmeister abgucken.

Quelle: Photowerk (he)

Denn Hecking sprach nicht nur über die Fehler seiner Elf - sondern auch darüber, was die Münchner richtig gut gemacht hatten. Von den Bayern lernen heißt siegen lernen: Unter diesem Motto stehen die nächsten Trainingstage beim VfL. „Da waren ein paar Sachen dabei, die wir übernehmen können, die wir im Moment so nicht spielen. Das müssen wir in Zukunft besser machen“, fordert der 51-Jährige ein.

Und er wird konkret, welche Bayern-Mittel er auch bei seinen Jungs sehen will. Punkt eins: „Die Arbeit gegen den Ball.“ Die Münchner ließen den VfL nie in Ruhe sein Spiel aufbauen, auch bei Ballverlusten setzten Robert Lewandowski und Co. sofort nach. Die Folge: Die Wolfsburger spielten viele Fehlpässe und lange Bälle ins Nichts.

Punkt zwei auf Heckings Agenda: „Das Verhalten im eigenen Ballbesitz, dass man unter Druck auch immer Lösungen findet.“ Die Bayern hatten am Dienstag 68 Prozent Ballbesitz und eine Passquote von 87 Prozent, weil Spieler wie Xabi Alonso oder Thiago auch in höchster Bedrängnis immer einen Mitspieler fanden.

Am Samstag (18.30 Uhr) im Liga-Heimspiel gegen Bayer Leverkusen will der VfL-Trainer bereits die ersten Fortschritte sehen. „Es gibt keinen Grund, alles schlecht zu sehen“, sagt Hecking, „aber wir wissen, dass wir an der einen oder anderen Stellschraube arbeiten müssen.“

tik

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell