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Hecking: „Wir können etwas daraus lernen“

VfL Wolfsburg Hecking: „Wir können etwas daraus lernen“

Nach nur einem halben Jahr ist Xizhe Zhang wieder weg. Der China-Kracher hat beim VfL nicht gezündet, wurde gestern in die Heimat verkauft. Und die Wolfsburger wollen aus ihren Fehlern lernen.

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Dieses Bild gab‘s nur selten: Nicht einen Bundesliga-Einsatz absolvierte Xizhe Zhang (l.) für den VfL Wolfsburg.

Quelle: dpa

Denn für VfL-Coach Dieter Hecking ist klar: Er will Zhang nicht allein den schwarzen Peter zuschieben, dass es nicht so funktioniert hat. „Beide Seiten können aus diesem halben Jahr lernen, für beide gibt es etwas aufzuarbeiten“, sagt Hecking. Der Chinese war im Januar verpflichtet worden, kam jedoch nie an André Schürrle, Ivan Perisic, Daniel Caligiuri und Co. vorbei.

Aber der VfL-Coach meint nicht nur die sportlichen Dinge. Zuletzt hatte er Zhang den Dolmetscher weggenommen, damit er schneller die Sprache lernt und sich besser integriert. „Doch das hängt auch immer vom Typ ab. Der eine ist mehr extrovertiert, der andere mehr introvertiert. Zudem ist die Mentalität in China eine ganz andere“, so Hecking. „Aber wir müssen uns auch überlegen, was wir in Zukunft besser machen können.“

Dass Zhang durchaus beliebt war in der Mannschaft, zeigten die Reaktionen gestern, als er von den Mitspielern auf dem Platz verabschiedet wurde. Dennoch wirkte der 24-Jährige oft verloren. „Fußballerisch hat er in der Zeit bei uns einen großen Schritt nach vorn gemacht“, erklärt Hecking. „Ich denke, das werden die Menschen in China auch erkennen.“

tik/eh

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VfL Wolfsburg
Das war's für ihn beim VfL: Am Mittwoch wurde Xizhe Zhang an seinen Ex-Verein Beijing Guoan verkauft und verabschiedete sich von seinen Kollegen.

Das Experiment ist gescheitert: Am Mittwoch hat sich Xizhe Zhang vom VfL verabschiedet - ohne ein Bundesliga-Spiel gemacht zu haben. Der Chinese wechselt zurück in die Heimat zu Beijing Guoan.

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