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Hecking: Weckruf vor dem Europa-Hit

VfL Wolfsburg Hecking: Weckruf vor dem Europa-Hit

Morgen Abend (21.05 Uhr) will der VfL im Hinspiel gegen Neapel den ersten Schritt ins Europa-League-Halbfinale machen - aber wenn die Wolfsburger so auftreten wie gestern im Training, wird das nichts. Und deshalb musste Coach Dieter Hecking mal laut werden.

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Hoffentlich sind sie am Donnerstagabend wacher: VfL-Trainer Dieter Hecking war mit der Leistung seiner Profis im Training gestern nicht zufrieden.

Quelle: waz-montage

Weckruf für die VfL-Schlafmützen! Dem 50-Jährigen gefiel überhaupt nicht, was ihm seine Spieler anboten. „Jetzt werdet endlich mal wach!“, rief Hecking den Profis zu, als im Trainingsspiel mal wieder ein Pass im Nirgendwo landete. Immer wieder unterbrach der VfL-Coach die Übung und korrigierte. Auch Ex-Kapitän Marcel Schäfer machte seinem Unmut lautstark Luft. Kurzum: Es war gestern einiges los auf dem Trainingsplatz.

Auf die Schlafmützigkeit seiner Spieler angesprochen sagte Hecking: „Das war definitiv so!“ Das sei nach einem freien Tag wie am Montag auch erklärbar, „aber jetzt sollte die Konzentration wieder da sein. Und das war bei dem einen oder anderen Spieler nicht der Fall“, so der VfL-Coach. Youngster Maxi Arnold gab zu: „Ja, es war nicht ganz so einfach. Aber wir haben am Mittwoch noch ein Training, dann sind wir wieder voll in unserem Rhythmus drin.“

Im Trainingsspiel fehlte Vieirinha. Der Portugiese hatte beim 2:0 am Samstag in Hamburg einen Schlag in die Kniekehle bekommen, machte gestern nur Gymnastik. „Er hat deswegen nicht voll trainiert, aber ich mache mir keine Sorgen“, sagte Hecking im Hinblick auf einen Einsatz des Flügelflitzers morgen gegen Neapel - und spätestens dann müssen die VfL-Profis wieder hellwach sein, sonst droht gegen den Tabellenvierten der Serie A das Europa-Aus.

Das will der VfL nach einer bislang tollen Saison vermeiden. Hecking, der gestern noch nicht viel über den Gegner sagen wollte, warnt: „Mit Neapel haben wir eine sehr harte Nuss.“ Die gilt es zu knacken: „So, wie wir im Moment aufgestellt sind, traue ich meiner Mannschaft zu, dass wir diese Hürde schaffen.“

tik/eh

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