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Hecking: VfL ist noch „zu naiv“ für Europa

VfL Wolfsburg Hecking: VfL ist noch „zu naiv“ für Europa

Während Evertons Trainer Roberto Martinez den „perfekten Start“ in die Europa League feierte, ist der Kater beim VfL nach dem 1:4 beim Comeback auf der internationalen Fußball-Bühne groß. Zumindest in der ersten Partie waren die Wolfsburger so europaunreif, dass die Ausgangslage in der Gruppe bereits schwierig ist.

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Einer von vielen vergeblichen Versuchen: Everton-Torwart Tim Howard (l.) wehrt einen VfL-Schuss ab.

Quelle: cp24

Dass beide Mannschaften gar nicht so weit voneinander entfernt waren, wie es das deutliche Ergebnis vermuten lässt, darin waren sich Evertons Coach Roberto Martinez und VfL-Trainer Dieter Hecking einig. „Wir waren fast gleich stark, aber wir haben zum richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht und immer dann gut verteidigt, wenn es sein musste“, fand Martinez - und bilanzierte für sein Team: „Diese Leistung hat echte Reife gezeigt.“

Und damit genau das, was dem VfL abging. „Bei uns fehlte die letzte Konsequenz, die Konzentration stimmt nicht, und ein Schuss Cleverness hat gefehlt. Wir waren zu naiv. Und ich hätte nicht erwartet, dass diese Spieler eine solche Naivität haben können“, stellte Hecking die Europa-Reife seiner Mannschaft in Frage.

Uefa-Europa-League / Everton - Wolfsburg 4:1 / Unverzagt: Wolfsburger Fans im Evertoner Stadion.

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Damit war er nicht allein. „Das ist Europa League, und wir haben es nicht kapiert“, meinte Abwehrchef Naldo. Und Linksverteidiger Ricardo Rodriguez meckerte: „Wir hatten zu viel Respekt und Angst. Das geht nicht in Europa.“

Kurzum: „Das ist nicht der Start in die Europa League, wie wir ihn gewollt haben“, so Hecking. Denn nun ist der VfL auch in diesem Wettbewerb ebenso unter Siegzwang wie nach dem schwachen Start in der Bundesliga. In der starken Europapokal-Gruppe haben sich die Wolfsburger auch noch das Torverhältnis kaputt gemacht.

rs

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