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Hecking: So hat er Olic stark gemacht

VfL Wolfsburg Hecking: So hat er Olic stark gemacht

Mit elf Toren gehört Ivica Olic zu den besten Bundesliga-Stürmern des Kalenderjahres. So erfolgreich wie jetzt war der 34-Jährige lange nicht mehr. Ein Zufall, dass der Kroate wieder trifft, seitdem Dieter Hecking den VfL trainiert? Nein! So hat der Coach den Flaute-Angreifer wieder stark gemacht:

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Durchstarter Olic: Zwei wichtige Gespräche brachten den VfL-Stürmer auf Kurs.

Nur zwei Treffer hatte Olic in seinem ersten halben VfL-Jahr erzielt. Dann kam Hecking. Der Trainer führte in den vergangenen neun Monaten viele Gespräche mit dem Kroaten, zwei davon waren entscheidend für Olic‘ Leistungen.

Hecking erinnert sich: „Als ich im Winter kam, habe ich mich mit Ivi zusammengesetzt. Er sagte mir, dass er zu weit weg vom Tor ist, wenn er auf dem Flügel spielen muss.“ Also stellte Hecking den Ex-Bayern von Linksaußen ins Sturmzentrum. „Das war die gravierendste Maßnahme, um Ivis Stärken besser für die Mannschaft zu nutzen. Er ist ein Instinkt-Stürmer. Wenn er häufig vor dem Tor auftaucht, kann er sein Näschen nutzen - so wie bei den Toren gegen Hoffenheim“, schildert Hecking.

Das zweite Gespräch gab‘s zu Saisonbeginn, als es bei Olic nicht lief. Hecking forderte öffentlich mehr Fleiß ein. Der Kroate reagierte sofort. Er erzählt: „Ich war fit, bei unseren Lauftests landete ich unter den besten Drei. Ich habe dem Trainer versprochen, dass ich meine Tore machen werde und mehr für die Mannschaft arbeite.“ Im Gegenzug hielt Hecking an Olic fest. „Es gibt bei Stürmern immer Phasen, in denen es nicht läuft. Aber ich weiß: Typen wie er verlernen das Toreschießen nicht.“

Nun ist der „alte Mann“, wie Olic sich lächelnd selbst nennt, zum Sieggaranten geworden. „Ivi ist ein ganz wichtiger Spieler für uns“, sagt Manager Klaus Allofs prompt. „Weil er für die gegnerische Defensive unangenehm ist, sie am Spielaufbau hindert.Und Tore sind die besten Argumente.“

rs

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