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Hecking: „In Augsburg ist der Stern von Maxi aufgegangen“

WAZ-Serie Hecking: „In Augsburg ist der Stern von Maxi aufgegangen“

In diesen Tagen wird er sich zurücklehnen und zurückblicken. Zurück auf sein Jahr, das Stoff für ein Fußball-Märchen lieferte. Das Märchen von Maxi Arnold. 2013 war für ihn der Durchbruch - beim VfL Wolfsburg und in der Fußball-Bundesliga.

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Maxi Arnold

Am 6. April beim 1:1 in Leverkusen der erste Startelf-Einsatz, eine Woche später das erste Bundesliga-Tor gegen Hoffenheim, im Sommer die Vertragsverlängerung bis 2017, dann zum Rückrunden-Start die erste Rote Karte, später seine ersten beiden Einsätze in der U 23 des VfL. Und beim DFB rückte der 19-Jährige von der U-20- in die U-21-Nationalmannschaft auf. Es gab viele Momente, an die sich Wolfsburgs Nummer 27 erinnern wird.

Dabei war es im Sommer gar nicht so gut losgegangen: Zunächst hatte Trainer Dieter Hecking den schussstarken Mittelfeldspieler nicht für die Startelf vorgesehen. Wegen des kurzfristigen Ausfalls von Ivan Perisic durfte Maxi dann beim Auftakt in Hannover doch ran. Es folgte der harte Platzverweis. „Am Anfang hatte ich Probleme, damit richtig umzugehen, nach dem Platzverweis war ich geschockt“, gab er mal zu.

Zwei Spiele wurde Arnold gesperrt, danach zunächst nicht mehr von Beginn an berücksichtigt. Arnold ging durch ein Wellental - für einen Spieler in seinem Alter eine normale Geschichte. Hecking ließ ihn aber nicht fallen.

Am neunten Spieltag, der ersten Partie nach der peinlichen Derby-Pleite gegen Nachbar Eintracht Braunschweig, stand Maxi wieder in der Startelf. Der VfL siegte in Augsburg mit 2:1 - auch, weil Arnold den so wichtigen Ausgleich erzielt hatte. „Da ist der Stern von Maxi aufgegangen“, lobt der VfL-Trainer, „mit einer einzigen Aktion hat er Verantwortung für die Mannschaft übernommen, um das Tor machen zu können. Ab dem Moment war die Mannschaft wieder in der Spur.“ Dank Maxi...

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eh

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