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Hecking: Es ist nicht mehr so emotional

VfL Wolfsburg Hecking: Es ist nicht mehr so emotional

Dieter Hecking und das Wiedersehen mit der Vergangenheit – drei Jahre lange hatte der VfL-Trainer das Sagen bei den Roten, drei Jahre lang war er Spieler. Der in Bad Nenndorf (30 Kilometer von Hannover entfernt) lebende Fußball-Lehrer weiß bestens über Bundesligist 96 Bescheid. Er bestätigt: „Dadurch, dass ich in der Nähe wohne, kriege ich natürlich alles mit.“

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Rote Vergangenheit: Dieter Hecking (r.) trifft heute mit dem VfL auf seinen Ex-Klub Hannover 96 (l. Jan Schlaudraff).

Hannovers neuer Trainer Tayfun Korkut kann den 49-Jährigen heute nicht überraschen. Hecking wusste früh, dass 96 im Nordduell doch auf Stürmer Mame Diouf zurückgreifen kann – obwohl der in den vergangenen Tagen nicht immer mit der Mannschaft trainieren konnte. Der Angreifer ist neben Kreativmann Szabolcs Huszti Hannovers gefährlichste Waffe.

„Von der Emotionalität her ist es deutlich weniger geworden“, so Hecking über das Duell mit seinem Ex-Verein. Der Coach pflegt zu 96-Boss Martin Kind immer noch ein Vertrauensverhältnis. „Zudem kenne ich noch sieben, acht Spieler, die auch schon zu meiner Zeit da waren.“ Wie erwartet Hecking seine alte Liebe, die in der Winterpause den Trainer getauscht hat? Korkut trat die Nachfolge von Mirko Slomka an. „Ein Trainerwechsel bewirkt immer etwas Positives“, glaubt der VfL-Coach. „Hannover ist für mich auch nicht Tabellen-13., sondern eine Mannschaft, die zwischen Platz fünf und zehn spielen kann.“

Keine Rolle sollte für Hecking heute eine Statistik spielen: Die vergangenen sechs Duelle gegen 96 hat Wolfsburgs Trainer verloren. Der Coach meinte schmunzelnd: „Serien sind dazu da, um gebrochen zu werden...“

eh/rs

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