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Hecking: Der Start kommt ihm zu früh

VfL Wolfsburg Hecking: Der Start kommt ihm zu früh

Zurück im kalten Alltag: Nach dem Unfalltod von Junior Malanda und dem anschließenden Trainingslager in Südafrika übte der VfL gestern zum ersten Mal wieder in Wolfsburg. Acht Tage sind es noch bis zum Start der Rückrunde in der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern. „Und ich wünschte, wir hätten noch eine Woche mehr Zeit“, gibt VfL-Trainer Dieter Hecking zu.

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Zurück: Erstmals nach dem Trainingslager und der Trauerfeier für Junior Malanda übten die VfL-Profis gestern wieder in Wolfsburg.

Quelle: CP24

Hinter seinem Team liegt eine bislang alles andere als normale Vorbereitung. Der tragische Unfalltod von Malanda hat die Spieler geschockt und Heckings Pläne durchkreuzt. „Wir haben versucht, alles durchzuziehen, was wir uns vorgenommen hatten“, sagt der 50-Jährige, „aber wir hatten Momente, in denen wir nicht hundertprozentig konzentriert waren.“ Einige Einheiten fielen zudem aus, zuletzt die am Dienstag, als die Wolfsburger bei der Trauerfeier in Brüssel waren.

Die Beisetzung sollte zugleich eine Art Abschluss für die Spieler sein. Nun soll es vor allem wieder ums Sportliche gehen. „Bislang haben wir es ganz gut geschafft, den Schalter umzulegen“, denkt Manager Klaus Allofs. Morgen (20.15 Uhr) steht gegen den Zweitligisten Karlsruher SC der letzte Härtetest vor dem Bayern-Spiel an. Aber Hecking ahnt: „Die Beerdigung war ein schwerer Tag, und ich glaube, dass es nicht sofort ein Break geben wird. Bei einigen Spielern wird das noch im Kopf drin sein.“

Einige schwere Tage hat der VfL bereits hinter sich, die Trauerfeier und das erste Training in Wolfsburg gehörten dazu - und ein paar werden auf dem langen Weg zurück zur Normalität sicher noch dazukommen.

tik/eh

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