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Hecking: Darum brauchen wir Kruse

VfL Wolfsburg Hecking: Darum brauchen wir Kruse

Max Kruse wird Wolfsburger - nur die Verkündung des Wechsels von Borussia Mönchengladbach zum VfL steht noch aus. Das soll nun erst am Sonntag geschehen. Doch warum er den Nationalstürmer unbedingt haben wollte, verrät Dieter Hecking, der Coach des Fußball-Bundesligisten, schon jetzt.

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Arbeiten ab der neuen Saison zusammen: Max Kruse (r.) wechselt von Borussia Mönchengladbach nach Wolfsburg - und VfL-Coach Dieter Hecking erklärt, warum er den Nationalstürmer unbedingt haben wollte.

Die fixe Ablöse von 12 Millionen Euro lässt sich der VfL Kruse kosten. Vor drei Jahren hatte der gebürtige Hamburger noch in der 2. Liga beim FC St. Pauli gekickt. „Max hat eine Entwicklung genommen, die ihm viele so gar nicht zugetraut hatten. Er hat Riesenschritte nach vorn gemacht“, lobt Hecking, der sich riesig freut, wenn Kruse endlich da ist - „sonst hätte ich mich ja nicht so um ihn bemüht“.

Der Wechsel des 27-Jährigen ist perfekt - das klingt auch bei diesen Sätzen des VfL-Trainers durch. Eigentlich sollte der Deal schon gestern oder heute verkündet werden. Aber weil noch ein paar Formalitäten zu erledigen sind, wurde die offizielle Bekanntgabe noch einmal verschoben, wahrscheinlich auf Sonntag. Damit nimmt der VfL offenbar auch Rücksicht auf Gladbach, denn morgen steht in der Liga das wichtige Verfolgerduell gegen Leverkusen an. Davor können die Borussen keine zusätzliche Unruhe gebrauchen. „In der nächsten Woche wird es einen reinen Tisch geben“, kündigte Gladbachs Manager Max Eberl gestern an.

Heckings Bemühungen haben also gefruchtet. Der VfL-Coach vergleicht Kruse mit Ivica Olic, der im Januar den Klub in Richtung Hamburger SV verlassen hatte. „Max ist ein Spieler, der unser Spiel variabler machen wird. Er ist kein Stoßstürmer in dem Sinne, sondern ein sehr beweglicher Angreifer. Das war auch eine Qualität, die wir bei Ivi immer geschätzt haben“, erklärt Hecking. Nicklas Bendtner und Bas Dost sind da einfach andere Typen. Der Coach: „Es ist wichtig, dass wir nicht nur einen vorne drin haben, der auf die Bälle wartet.“

tik

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