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Hecking: Caligiuri ist sein Pokal-Härtefall

VfL Wolfsburg Hecking: Caligiuri ist sein Pokal-Härtefall

Kevin De Bruyne und Diego Benaglio sind nach kurzen Trainingspausen zurück, Slobodan Medojevic meldet sich nach Verletzung fit: „Personell sieht es richtig gut aus“, freut sich VfL-Trainer Dieter Hecking vor dem DFB-Pokal-Viertelfinale heute (19 Uhr) bei 1899 Hoffenheim. Für einen sah es dann aber nach dem Training alles andere als richtig gut aus: Daniel Caligiuri fuhr traurig heim – der Ex-Freiburger ist für die Partie heute nicht einmal im 18er-Kader des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Pokal-Härtefall: Trainer Dieter Hecking (r.) nahm Daniel Caligiuri nicht mit zum heutigen Viertelfinal-Spiel bei 1899  Hoffenheim.

Quelle: Photowerk (Archiv)

Caligiuri galt als einer der großen Gewinner des Diego-Verkaufs, rutschte zum Spiel auf Schalke in die Wolfsburger Startelf. Dort sah er wegen einer vermeintlichen Beleidigung des Schiri-Assistenten Rot. Die Ein-Spiele-Sperre brummte er gegen Mainz ab – doch Hecking verlängerte jetzt seine Denkpause um ein weiteres Spiel. Bitter für den Mann mit der Nummer 7, der in den letzten vier Spielen vor der Winterpause immer in der Startelf gestanden hatte.

„Ich kann aus dem Vollen schöpfen, habe mehr Auswahl“, so Hecking. Klar, dass es da Härtefälle gibt. In Sinsheim setzt der VfL-Trainer heute voraussichtlich wieder auf Maxi Arnold und Ivan Perisic auf den Außenpositionen, als Alternative hat er Marcel Schäfer auf der Bank.
Mit welcher Strategie? „Das ist ein K.o-Spiel, da gibt es keine Strategie – nur die Strategie zu gewinnen. Wir sind in diesem Wettbewerb schon weit gekommen, dieser Weg soll weitergehen. Wir gehen mit der nötigen Vorfreude und Anspannung in das Spiel rein.“   

Und wie sieht‘s der heutige Gegner? „Man kann vielleicht sagen, dass die Wolfsburger von den Spielern her die bessere Mannschaft sind“, so Hoffenheim-Kapitän Andreas Beck. „Aber das heißt nicht, dass wir sie nicht vor Probleme stellen können...“

apa/eh

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Sie scheiterten im Viertelfinale des DFB-Pokals am VfL: Sammy Kuffour (Bayern II, 1995), Ralf Kellermann (Sportfreunde Siegen, 1999),  Vedad Ibisevic (Alemannia Aachen, 2007) und Ivica Olic (HSV, 2008).

Krasser könnten die Gegensätze nicht sein: Das Viertelfinale ist für den VfL so etwas wie die „Lieblingsrunde“ im DFB-Pokal, in fünf von sechs Anläufen gingen Wolfsburgs Fußballer als Sieger vom Platz. 1899 Hoffenheim, heute VfL-Gastgeber, leidet dagegen unter dem Viertelfinal-Fluch.

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