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Hecking: Angst vorm Ping-Pong-Effekt

VfL Wolfsburg Hecking: Angst vorm Ping-Pong-Effekt

Länderspiel-Pause in der Fußball-Bundesliga: Zeit zum Durchatmen, Zeit für eine erste Zwischenbilanz und Zeit, um nach vorn zu blicken. In der WAZ sagen Manager Klaus Allofs, Trainer Dieter Hecking und die Spieler, wo Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg steht und hin möchte.

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Ping-Pong-Effekt: Beim VfL ging‘s in dieser Saison hin und her – auf Dauer will Trainer Hecking (M.) das ändern.

Daheim gut

„Wie oft haben wir in der vorigen Saison gesagt, dass wir zu Hause eine Macht werden müssen. Jetzt sind wir auf dem Weg, aus der Arena eine Festung zu machen“, sagt Rekordspieler Marcel Schäfer angesichts der ersten beiden Heimspiele und einer Bilanz von zwei Siegen mit 6:0 Toren. „Die Heimspiele können sich sehen lassen“, freut sich auch Allofs. Und Stürmer Ivica Olic fiel sogar ein Stein vom Herzen: „Ich bin froh, dass es zu Hause wieder so gut klappt. Das ist das, was uns in der vergangenen Saison gefehlt hat. Zwei Siege zu Null – so muss das sein.“

Auswärts zu wenig

Auswärts hat der VfL beide Partien verloren – dabei aber auch insgesamt drei Spieler durch Platzverweise. „Dadurch ist es schwierig, die Spiele abschließend zu bewerten“, sagt Allofs. „Mit der Punkte-Ausbeute sind wir nicht zufrieden, dafür hätten wir zwei, drei Zähler mehr holen müssen.“ Aber, so der Manager: „Die Art und Weise war schon ganz okay.“ Wo der VfL steht, wird in den nächsten beiden  Auswärtsspielen klarer. In zehn Tagen geht‘s nach Leverkusen, nach dem Heimspiel gegen Hoffenheim führt die Reise zu den Bayern. Hecking: „Das Programm ist anspruchsvoll. Auf uns warten Herausforderungen, bei denen wir sehen, wie weit wir sind. Können wir voll mitmischen oder besteht die Lücke noch?“
Der Coach fordert, den Trend von Heimsiegen und Auswärtspleiten zu stoppen: „Wir müssen aufpassen, dass wir jetzt keinen Ping-Pong-Effekt bekommen und müssen die Niederlagen-Serie auswärts durchbrechen.“

Vorsichtige Kampfansage

Der VfL bekommt auch nach vier Spieltagen Lob von vielen Kontrahenten. „Wolfsburg kann in dieser Saison viel erreichen“, sagte am vergangenen Wochenende etwa Hertha-Trainer Jos Luhukay. VfL-Coach Hecking ist stolz: „Wir haben uns den Respekt in der Liga erarbeitet.“ Aber er warnt auch: „Wir müssen das jede Woche beweisen.“

Laut Allofs ist der VfL noch nicht so weit, um oben anzugreifen: „Wer sagt, dass wir Dritter werden müssen, der spinnt. Die Vergangenheit steckt noch in der Mannschaft. Wir müssen uns noch in allen Bereichen festigen und brauchen Geduld.“ Aber eine Kampfansage gab‘s vom Manager trotzdem: „Auch wenn‘s länger dauert, aufzuhalten sind wir nicht...“

rs

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