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Hecking-Ärger wegen Rodriguez

VfL Wolfsburg Hecking-Ärger wegen Rodriguez

Gestern saß er mit seinem Berater auf der Tribüne der VW-Arena. Heute muss Ricardo Rodriguez zur Nationalmannschaft in die Schweiz reisen. Klaus Allofs wollte das verhindern, doch die Bemühungen scheiterten. Nun hofft der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten darauf, dass der VfL-Linksverteidiger nicht verheizt wird.

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Gestern auf der Tribüne der VW-Arena: VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez (r.) mit seinem Berater Gianluca Di Domenico.

Quelle: Photowerk (bb)

Am Samstag war Rodriguez von seiner Reha in Zürich zurück nach Wolfsburg gekommen. „Er konnte bei uns nicht trainieren“, sagt Allofs, der mit einem weiteren Telefonat mit Nationaltrainer Vladimir Petkovic versuchte, eine Abstellung für die Schweizer Nati zu verhindern. Doch Petkovic ließ sich auf keine Diskussion ein, bestand auf der Anreise des Linksfußes, der an einer Entzündung des Gesäßmuskels laboriert. „Sein Argument ist, dass es bis zum Länderspiel noch eine Woche hin ist“, schildert Allofs. Nun hofft der VfL-Manager darauf, dass der Youngster nicht verheizt wird. „Wir haben mit Rici gesprochen, er darf kein unnötiges Risiko eingehen. Wir erwarten von den Schweizern, dass unser Spieler nicht unter Druck gesetzt wird.“ Trainer Dieter Hecking wurde noch deutlicher: „Er muss da jetzt hin, aber ich bin verärgert darüber:“ Denn es sei das Risiko da, dass er zu einem Länderspieleinsatz gedrängt wird, obwohl er nicht spielfähig ist. „Und dass das sinnvoll wäre“, so Hecking, „glaube ich nicht“.

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Der VfL hofft vielmehr auf eine angemessene Pause für Rodriguez und dessen Genesung bis zum nächsten Bundesliga-Spiel auf Schalke in zwei Wochen. Bis Weihnachten ist auch das nächste Gespräch für eine Vertragsverlängerung des Schweizers geplant. „Wir wollen ihn halten, ganz klar. Wir sind in der komfortablen Situation, keinen Spieler verkaufen zu müssen“, sagte Allofs gestern im Sport1-Doppelpass. „Rodriguez hat sich sehr gut entwickelt und wir sind in Gesprächen. Wir haben sehr gute Argumente, ihn zu überzeugen, beim VfL zu bleiben.“

rs/apa

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