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„Hatten nicht so den Willen“

VfL Wolfsburg „Hatten nicht so den Willen“

Das war wieder Wolfsburgs in  dieser Saison typische Auswärtsgesicht. Harmlos, ohne rechten Zug zum Tor, hinten nicht fehlerfrei, verbaute sich das Team von Dieter Hecking einen Riesenschritt auf dem Weg ins Achtelfinale der Champions League und zum Überwintern in Europa.

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Der eine traf gestern Abend, der andere nicht: Wolfsburg-Stürmer Bas Dost im Luftduell mit Eindhovens Rüdiger Locadia.   

Quelle: Imago 21707991

Coach Dieter Hecking war entsprechend bedient: „Das war nicht das, was man braucht, um in Europa zu punkten.“ Die Leistung? „Da war noch sehr viel Luft nach oben.“ Zu passiv sei der Auftritt gewesen. Stürmer Bas Dost hatte so kaum die Chance, sich auszuzeichnen, nach vorne kam wenig Verwertbares für ihn. „Er war enttäuscht, „denn so ein Spiel darf man eigentlich nicht verlieren. In der ersten Halbzeit „haben wir zwar wenig weggegeben, aber zu wenig Chancen heraus gespielt.  Das können wir besser!“, sagte Dost. Er bemängelte: „Wir hatten nicht so den Willen“, meinte aber auch vorsichtig: „So schlecht war es nicht.“

Dabei war seine Einschätzung durchaus richtig. Wolfsburg schien zufrieden damit, dass nicht viel passierte, erzwang aber keine Fehler des Gegners, derweil Eindhoven ein wenig mehr investierte und sich dann belohnte. Weil Wolfsburg Fehler machte. Rechtsverteidiger Sebastian Jung, beim 0:1 mitbeteiligt: „Es war ein ausgeglichenes Spiel, in der zweiten Halbzeit machen wir zwei Fehler, die zu Gegentoren führen. Nach vorne hätten wir mehr tun müssen.“

Personell hatte es beim VfL gegenüber dem Sieg gegen Leverkusen Änderungen gegeben – VfL-Manager Klaus Allofs stellte aber klar: „Wir sollten nicht das Spiel beginnen ,warum hat der oder der nicht gespielt?‘ Das war nicht der Grund, warum wir nichts geholt, haben. Die, die gespielt haben, haben es nicht gut gemacht. Das war keine Champions-League-Leistung!“

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