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Hasebe lockt Japan-Talente nach Europa

Vor der WM Hasebe lockt Japan-Talente nach Europa

Knapp vier Wochen vor WM-Start hat Japans Mittelfeld-Mann Makoto Hasebe ein großes Problem seiner Mannschaft klar benannt. „Unsere Spieler tun sich schwer in Zweikämpfen“, stellte der Fußball-Profi des VfL Wolfsburg fest.

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Zweikampfhärte – das ist der entscheidende Unterschied zwischen den Ligen in Europa und der J-League in seiner Heimat. „Hier sind Zweikämpfe wichtiger – und es gibt mehr davon“, sagt Hasebe mit Blick auf die Bundesliga. „Darum wäre es wichtig, wenn viele Japaner in Europa spielen. Aber viele haben davor ein bisschen Angst.“
Die will Hasebe seinen Landsleuten nehmen. „Ich sage zu den jungen Spielern immer: Kommt nach Europa! Sie sollen lieber wechseln statt in Japan zu bleiben.“ Dazu kommt: Nach dem Boom rund um die WM 2002 in Japan und Südkorea sei die Popularität der J-League gesunken. „Baseball ist wichtiger“, erklärt Hasebe, „manchmal jedoch auch Golf oder andere Sportarten.“
Hasebe spielt beim VfL im rechten Mittelfeld, im Nationalteam bildet er mit Shansuke Nakamura (Yokohama) die Doppel-Sechs. Hasebe und Nakamura gehören neben Keisuke Honda (von Wolfsburgs Champions-League-Gegner ZSKA Moskau) zu den wichtigsten Stützen der Japaner, die in der Vorrunde auf Kamerun, die Niederlande und Dänemark treffen. „Platz zwei könnte für uns möglich sein, ich hoffe auf das Achtelfinale“, so Hasebe bescheiden.
Bei einem der jungen Japan-Spieler hat Hasebes Europa-Werbung schon gefruchtet: Der 21-jährige Shinji Kagawa wechselt zur kommenden Saison von Cerezo Osaka zu Borussia Dortmund.

apa

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