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Hansen: Ein Reislinger startet beim VfL durch

Profivertrag beim VfL Wolfsburg Hansen: Ein Reislinger startet beim VfL durch

Auf die Bundesliga-Premiere gegen Leverkusen folgte jetzt der Profi-Vertrag: Nach seiner ordentlichen Vorstellung bei der 1:2-Pleite am Samstag gegen Bayer hat Hendrik Hansen am Mittwoch seinen Kontrakt beim VfL bis 2020 verlängert. Damit bindet der Fußball-Bundesligist seit langem mal wieder einen gebürtigen Wolfsburger an den Klub.

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Hiergeblieben! Hansen (l.) bei seinem Bundesliga-Debüt gegen Leverkusens Chicharito. Am Mittwoch unterschrieb der Abwehrmann beim VfL einen Profivertrag.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Als kleiner Junge hatte Hansen seine Fußballschuhe für den SV Reislingen/Neuhaus geschnürt, er ist Reislinger. Schon früh blitzte bei dem Innenverteidiger das Talent auf, so dass er im Alter von sieben Jahren zum VfL wechselte. Seit 2002 durchlief er alle Jugendmannschaften der Wolfsburger und stand schon während seiner Zeit in der U 19 kurz vor seinem Bundesliga-Debüt. Doch dann warfen ihn zwei Verletzungen zurück, unter anderem ein Kreuzbandriss. „Nach der zweiten schweren Verletzung gab es bei mir schon einen kleinen Knacks. Da fragt man sich schon, ob es überhaupt noch Sinn macht oder ob ich kein Glück habe. Aber meine Familie und meine Freunde haben mir viel Kraft gegeben“, erinnert sich Hansen.

Das Kämpfen hat sich gelohnt. Gegen Leverkusen machte er seine Sache ordentlich - obwohl ein totales Gefühlschaos bei ihm herrschte. „Ich war voll geflasht, dass ich überhaupt im Kader stand, und das Gefühl, als ich dann eingewechselt wurde, war unbeschreiblich“, erzählt der VfL-Profi und fügt schmunzelnd hinzu: „Mir sind tausend Dinge durch den Kopf gegangen. Ich war ein wenig aufgeregt, aber die Freude überwog, in der Stadt, aus der ich komme, vor meiner Familie und meinen Freunden zu spielen.“ Und am Mittwoch folgte die Unterschrift unter den Profi-Vertrag. „Das ist eine große Ehre für mich und kam ehrlich gesagt etwas überraschend“, so Hansen.

Der Zeitpunkt für seine Bundesliga-Premiere hätte allerdings kaum schwieriger sein können. „Man merkt, dass sich jeder damit beschäftigt. Die Stimmung ist angespannt“, sagt Hansen über die Lage beim Drittletzten.

Er hofft, „dass ich weiter bei den Profis trainieren und bald häufiger in der Bundesliga spielen darf. Ich will mich weiterentwickeln und von den anderen Spielern lernen.

mwe

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