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Halbfinal-Sieg: Es ist mal wieder Zeit!

sport Halbfinal-Sieg: Es ist mal wieder Zeit!

Wenn nicht heute, wann dann? Heute Abend (20.30 Uhr) will der VfL Wolfsburg im packenden DFB-Pokal-Halbfinale bei Drittligist Arminia Bielefeld ins Endspiel in Berlin einziehen - und seinen Halbfinal-Fluch endlich beenden.

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20 Jahre ist es her: Seit dem Finale 1995 gegen Gladbach ist der VfL immer wieder auf dem Weg dorthin gescheitert - zuletzt vor einem Jahr in Dortmund.

Quelle: imago sportfotodienst

1995 stand der VfL im Finale, danach war immer vorher Endstation. Es wird mal wieder Zeit! Das gilt auch für Trainer Dieter Hecking, der zum vierten Mal im Halbfinale steht - und zum ersten Mal gewinnen will. Im vergangenen Jahr war er mit dem VfL in Dortmund gescheitert („Obwohl wir ebenbürtig waren“), 2013 mit Wolfsburg bei den Bayern („Da haben wir uns nach dem dritten Gegentor den Stecker ziehen lassen“) und 2004 mit Zweitligist Lübeck mit 2:3 nach Verlängerung gegen Werder Bremen. „Ich bin mir heute noch sicher, dass Valdez vor dem 3:2 den Ball mit der Hand gespielt hat“, meint Hecking und fügt augenzwinkernd hinzu: „Vielleicht bin ich kein guter Trainer für den Pokal...“

Raus im Halbfinale - heute bitte nicht! Hecking ging die Vorbereitung auf die Partie anders an als gewohnt, gestern Nachmittag ging‘s mit dem Bus nach Halle/Westfalen in den Gerry-Weber-Sportpark, die Heimat des berühmten deutschen Rasentennis-Turniers. Trainiert wurde gestern gar nicht! Vor Ort ließ es der VfL ruhig angehen. Hecking: „Die Mannschaft hat in den vergangenen Wochen genug Bälle gesehen. Wir haben die Möglichkeit, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Das tut uns gut.“ Zusammen schaute sich die Mannschaft gestern Abend das erste Halbfinale an.

Heute will sie selbst ins Endspiel einziehen. Obwohl der VfL der große Favorit ist, warnt Wolfsburgs Trainer: „Wenn einer meint, es ist selbstverständlich, dass der VfL in Bielefeld gewinnt, wird‘s nicht funktionieren. Wir brauchen kein Gerede und kein Gequatsche, wir müssen es machen und diesen letzten Schritt gehen.“

eh

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VfL Wolfsburg
Fünf Halbfinal-Pleiten: VfL-Masseur Manfred Kroß war 1999, 2007, 2008, 2013 und 2014 dabei.

Der VfL und seine Halbfinal-Bilanz im DFB-Pokal: Den ersten Versuch 1995 gewannen die Wolfsburger (als Zweitligist in Köln), die fünf folgenden Vorschlussrunden-Partien verloren sie allesamt! Und es gibt genau einen VfLer, der alle Halbfinal-Niederlagen erlebt hat: Masseur Manfred Kroß.

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