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Härtefälle auf der Bank: „Brauchen alle Spieler“

VfL Wolfsburg Härtefälle auf der Bank: „Brauchen alle Spieler“

Marcel Schäfer, Timm Klose, Daniel Caligiuri, Ivan Perisic oder Bas Dost - alles Spieler, die beim VfL in der Startelf stehen könnten. Aber beim Rückrunden-Auftakt gegen Hannover mussten sie zunächst die Bank drücken. Härtefälle, sagt man im Fußball dazu. Härtefälle, die für Unruhe sorgen könnten?

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Auch sie sind wichtig: VfL-Manager Klaus Allofs sieht die Ersatzspieler (v. l. Kutschke, Klose, Caligiuri) nicht als Härtefälle.

Die Gefahr besteht bei dem einen oder anderen. Doch Klaus Allofs bleibt trotzdem ganz ruhig. Der VfL-Manager: „Natürlich sind das Spieler, die alle hätten spielen können. Aber dennoch darf man sich da nicht als Opfer fühlen.“ Allerdings: Caligiuri oder Perisic etwa hatten in der Hinrunde häufig zur Startelf gehört, doch gegen Hannover setzte Trainer Dieter Hecking im offensiven Mittelfeld auf Maxi Arnold, Neuzugang Kevin De Bruyne und Diego. Allofs: „Wir haben die Qualität des Kaders verbessert. Aber ich sehe jetzt nicht die große Gefahr, dass wir ein Problem bekommen, wenn einer nicht gleich spielt. Wir sind ein Team - da muss man alles unterordnen. Es zählt nur die Mannschaft.“

Der Manager und ehemalige Top-Stürmer habe in seiner aktiven Zeit beim 1. FC Köln auch mal eine ähnliche Situation erlebt. Das sei nicht leicht gewesen, „und war in den Medien ein großes Thema“, aber es zähle nur eines: „Der Erfolg der Gruppe.“

Die Fans des Tabellensechsten hoffen nach vielen Rückschlägen auf eine Rückkehr auf die internationale Bühne. Allofs hofft ebenfalls darauf. Er betont: „Wir wollen nicht schlechter werden als nach der Hinrunde.“ Die Wolfsburger hatten auf einem Europa-League-Platz überwintert. Und der soll in den verbleibenden 16 Spielen verteidigt werden. Wolfsburgs Manager: „Und dafür brauchen wir alle Spieler.“ Auch die, die gegen 96 nicht erste Wahl waren.

eh

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