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Gustavo: Der Schiri war sehr nett zu mir

VfL Wolfsburg Gustavo: Der Schiri war sehr nett zu mir

Er ist Mittelfeldstratege und Führungsspieler beim VfL - keiner, der für viele Tore steht. Umso größer ist dann bei Luiz Gustavo die Freude, wenn er mal trifft. Gestern hat er es getan, dem Brasilianer war das wichtige 1:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz gelungen. Aber Gustavo stand auch kurz vor einem Platzverweis.

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Und raus mit der Freude: Nach einer Ecke war Luiz Gustavo (l.) für den VfL zur Stelle.

Er ist Mittelfeldstratege und Führungsspieler beim VfL - keiner, der für viele Tore steht. Umso größer ist dann bei Luiz Gustavo die Freude, wenn er mal trifft. Gestern hat er es getan, dem Brasilianer war das wichtige 1:1 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz gelungen. Aber Gustavo stand auch kurz vor einem Platzverweis.

Nach einem Foul am Mainzer Johannes Geis hatte Schiedsrichter Wolfgang Stark dem VfL-Nationalspieler gesagt: „Noch ein Foul, dann gibt‘s Gelb-Rot.“ Gustavo meinte hinterher schmunzelnd: „Der Schiri war sehr nett zu mir - und der Trainer hat sehr gut reagiert.“ Denn kurz nach diesem Foul hatte Dieter Hecking den defensiven Mittelfeldspieler vom Platz geholt.

Zuvor war Gustavo vorangegangen - und er war erfolgreich. Nur der linke Torpfosten des Mainzer Gehäuses wollte in der zweiten Halbzeit zunächst nicht mitspielen. Aus der Distanz hatte Gustavo einfach draufgehalten, doch das Leder war ans Aluminium geklatscht. Aber kurz danach half der Pfosten dann. Nach einer Ecke verlängerte der VfL-Profi den Ball unter Mithilfe des Innenpfostens ins Tor - sein erster Ligatreffer seit dem 1:1 des VfL in Braunschweig im April 2014.

Bundesliga: Am Ende der fünften englischen Woche in Folge hat ein müder VfL nach einer mauen Leistung wenigstens noch einen Punkt gerettet. 1:1 (0:1) hieß es aus Sicht des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Mainz.

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„Wir machen das immer so, dass ich bei Ecken auf den zweiten Pfosten gehe - und manchmal kommt auch der Ball dahin. Diesmal hat‘s super geklappt“, freute sich der 27-Jährige, der danach ausgelassen feierte - mit seinem Daumen im Mund machte er den Schnullerjubel. Bekommt sein Sohn Milan etwa ein Geschwisterchen? „Nein, im Moment ist das nicht der Fall, aber vielleicht ist das irgendwann mal so“, sagte der VfL-Profi und fügte hinzu: „Der Jubel war für meine Frau und unseren Sohn.“

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