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Guilavogui spricht über Terroranschläge

VfL Wolfsburg Guilavogui spricht über Terroranschläge

Die Terroranschläge in Paris (132 Tote, 350 Verletzte) haben die Welt erschüttert. Als sich die schrecklichen Attentate in der Hauptstadt Frankreichs am Freitagabend ereigneten, saß VfL-Franzose Josuha Guilavogui geschockt vorm Fernseher – und zitterte um Familienangehörige.

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Nach seiner Rückkehr nach Wolfsburg sprach Josuha Guilavogui erstmals über die Terroranschläge in seiner Heimat Frankreich.

Quelle: Roland Hermstein

Denn als in Paris die Bomben explodierten, saß sein Cousin samt Familie im Stade de France. „Natürlich hat man da sofort ein schlechtes Gefühl, wenn man mitbekommt, was sich da gerade zuträgt. Aber ihnen ist nichts passiert“, erzählt der Mittelfeldspieler, der nicht in den Kader für das Länderspiel gegen Deutschland berufen worden war.

Gestern, nach seiner Rückkehr nach Wolfsburg, sprach er erstmals über die Gräueltaten der ISIS-Terroristen, die er von seiner Heimatstadt Toulon aus miterleben musste. „Die Menschen im Stadion hatten Glück, dass keiner der Attentäter ins Stadion gekommen ist. Ich habe am Wochenende mit vielen Freunden und Nationalspielern gesprochen, alle sagen: Es war einfach nur grauenhaft, was da passiert ist.“

Beeindruckend: Obwohl diese Bilder ganz Europa in eine Schockstarre versetzt haben und immer wieder die Frage nach dem Warum gestellt wird, kann Guilavogui relativ offen über die schrecklichen Ereignisse sprechen. „Ich weiß nicht, warum Menschen so etwas machen. Sie geben vor, dass sie es im Namen Allahs tun. Aber sie machen das nicht für Allah – sie machen das alles für sich selbst“, sagt der Franzose – und fügt hinzu: „Ich bin Katholik, viele meiner Freunde sind aber Moslems – und sie können ebenfalls nicht verstehen, was da passiert ist. Keiner kann es. Es gibt auch nicht den schlechten oder bösen Moslem, es gibt nur schlechte Menschen.“

eh

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