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Guilavogui freut sich für andere gleich mit

VfL Wolfsburg Guilavogui freut sich für andere gleich mit

Dieser Donnerstag wird Josuha Guilavogui noch lange im Gedächtnis bleiben. Erst erfuhr der VfL-Mittelfeldspieler von seiner Rückkehr in die französische Nationalmannschaft. Dann war er beim 5:1-Sieg gegen Krasnodar einer der besten und erzielte auch noch sein erstes Pflichtspieltor für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten.

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Ein Tag, der im Gedächtnis bleibt: Der starke Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui (2. v. l. und r.) erzielte gegen Krasnodar sein erstes VfL-Tor

„Es war ein ganz besonderer Tag“, sagt der Mittelfeld-Turm breit grinsend. „Um 14 Uhr hatte ich einen Anruf von einem Mitarbeiter der Nationalmannschaft bekommen“, schildert er den Moment, in dem er erfuhr, wieder für sein Land spielen zu dürfen. „Es kam nicht ganz überraschend. Es war das erste Mal, dass ich wirklich damit spekuliert hatte“, so Guilavogui. „Wir spielen mit dem VfL gerade sehr stark, gewinnen viel. Und ich denke, ich spiele sehr gut. Ich weiß, dass das zu Hause wahrgenommen wird.“

Der Wechsel nach Wolfsburg entpuppt sich immer mehr als Glücksfall. „Dass es der richtige Verein für mich ist, hatte ich ja schon im ersten Interview gesagt“, so der 24-Jährige. „Was jetzt passiert, ist die Bestätigung.“ Guilavogui spielt konstant - mit Ausreißern nach oben wie gegen Krasnodar. Belohnt wurde er da mit seiner Tor-Premiere. „Ein wahnsinnig gutes Gefühl. Das vergangene Jahr war so schwierig für mich; ich hatte eine lange Verletzung. Daher ist so ein Tag etwas ganz Spezielles für mich.“

Typisch für Guilavogui: Er freut sich für andere mit. „Ich muss an Aaron Hunt, Christian Träsch oder Nicklas Bendtner denken. Für sie war es wichtig, so wiederzukommen.“ Bei Bendtner war Guilavogui sogar Wegbereiter fürs erste Tor, drängte ihm den Ball vorm Elfer auf: „Er muss anfangen, Tore zu schießen. Für einen Stürmer ist das sehr wichtig. Außerdem ist er mein Freund...“

rs

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