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Guilavogui: VfL zieht die Kaufoption

VfL Wolfsburg Guilavogui: VfL zieht die Kaufoption

Am Donnerstag verkündet EM-Gastgeber Frankreich sein vorläufiges Aufgebot, der Name von Josuha Guilavogui wird wohl dabei fehlen. Doch es gibt auch positive Nachrichten für den Mittelfeldspieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten, der seit Sommer 2014 von Atletico Madrid ausgeliehen ist.

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Bleibt für den VfL am Ball: Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui (M.).

Quelle: Hermstein

„Der VfL hat mir gesagt, dass er mich kaufen will“, freut sich der 25-Jährige. „Das ist gut für mich.“

Unlängst hatte Guilavogui noch zurückhaltender geklungen. „Ich bin nicht 100-prozentig sicher, dass ich bleibe“, hatte der sympathische Franzose erklärt und diese Einschätzung damit begründet, dass die Kaufoption bisher nicht gezogen worden sei. Das soll nun offenbar geschehen, Wolfsburg muss dafür laut der Enthüllungs-Plattform Football Leaks 3 Millionen Euro zahlen (6,8 Millionen sollen bereits geflossen sein).

Schon am Donnerstag weiß Guilavogui, ob er weiterhin von einer Teilnahme an der Heim-EM träumen darf oder nicht. „Meine Hoffnung ist groß“, sagt der Defensiv-Zerstörer, gibt allerdings nicht zuletzt wegen der namhaften Konkurrenz auf seiner Position zu: „Ich glaube nicht, dass ich viele Chancen habe.“ Sein letzter Einsatz für die Equipe Tricolore datiert aus dem März 2015 (2:0 gegen Dänemark), seither hatte Guilavogui keinen Kontakt mehr zu Nationaltrainer Didier Deschamps.

Sollte sich das auch am Donnerstag nicht ändern, wird er die EM im eigenen Land nur als Zuschauer verfolgen. „Es wird hart für mich, doch ich werde ins Stadion gehen“, erklärt Guilavogui - und fügt schmunzelnd hinzu: „Bevor ich jetzt im Kader stehe, es dann aber nicht ins endgültige Aufgebot schaffe, ist es vielleicht besser, gleich im Urlaub zu sein.“

nik/eh

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