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Guilavogui: Unterwegs in doppelter Mission

VfL Wolfsburg Guilavogui: Unterwegs in doppelter Mission

Bis Juni hat Klaus Allofs noch Zeit: Bis dahin kann der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten die Kaufoption für Josuha Guilavogui ziehen. Beide Seiten wollen das - und die Leihgabe von Atletico Madrid kann sich in der Rückrunde nicht nur für einen neuen VfL-Vertrag anbieten...

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Bis Juni ist noch Zeit: Josuha Guilavogui (l.) will beim VfL bleiben und in der Rückrunde Werbung für sich machen.

Quelle: Imago

Denn mit einem Auge hat Guilavogui noch die EM im Sommer im Blick - in seiner Heimat. Der 25-Jährige wurde in Toulon geboren, nur gut 60 Kilometer von Marseille entfernt, wo die französische Nationalelf am 15. Juni gegen Albanien antritt. Mit dem Wolfsburger? „Es ist kompliziert“, sagt der Mittelfeldabräumer, der regelmäßig von Verantwortlichen der Équipe Tricolore beobachtet wird. Aber die letzte Einladung gab‘s im März 2015. „Die Spieler auf meiner Position sind gut, sie verdienen es, im Team zu sein“, erklärt Guilavogui, warum er von Didier Deschamps nicht berücksichtigt wurde.

Matuidi, Schneiderlin, Pogba, Cabaye oder Diarra - die Konkurrenz ist groß und namhaft in der Mittelfeldzentrale der Franzosen. „Ich muss mehr machen - und auf dieser Position bedeutet das, nicht nur einen guten Pass zu spielen, sondern auch Tore zu machen“, weiß Guilavogui. Immerhin: Beim VfL ist er gesetzt, spielt viel - eine gute Voraussetzung, um noch auf den EM-Zug zu springen. „Natürlich ist das mein Ziel“, verrät der sympathische Profi.

Auch am Samstag (15.30 Uhr) auf Schalke wird Guilavogui in der Startelf stehen. Er weiß um die Wichtigkeit der Partie, S04 ist Konkurrenz im Kampf um Europa: „Wenn wir wieder in die Champions League kommen wollen, müssen wir definitiv gewinnen.“ Diese Saison sei ein wenig komplizierter, „weil die Gegner häufig abwarten und tief stehen. Sie sagen oft: Ein Punkt gegen Wolfsburg ist uns genug.“

tik/eh

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