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Grün endlich mal im Pokal-Glück

VfL Wolfsburg Grün endlich mal im Pokal-Glück

Der DFB-Pokal hatte für Max Grün bisher meistens nur enttäuschende Erlebnisse zu bieten. Bis Sonntagabend. Beim Elfer-Krimi in Darmstadt wurde der Ersatztorwart zum VfL-Helden. Über 120 Spielminuten hielt er die Null, dann parierte er die beiden entscheidenden Schüsse vom Punkt.

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Von den Mitspielern geknuddelt: Max Grün und Vieirinha nach dem Elfmeterschießen in Darmstadt.

Zwei Elfer in einem Spiel gehalten - „das habe ich in meiner Karriere bisher noch nie geschafft“, jubelte Grün. 2012 hatte man ihm die Chance dazu genommen - er stand mit Greuther Fürth im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Dortmund, es ging aufs Elfmeterschießen zu, Trainer Mike Büskens wechselte Grün aus, damit der damalige Ersatztorwart Jasmin Fejzic zum Pokalhelden wird. Doch der BVB erzielte in der letzten Minute der Verlängerung den Siegtreffer. Vor rund vier Monaten war‘s wieder das Halbfinale, der Gegner hieß wieder Dortmund. Grün erlebte erneut einen Pokal-Schreck, patzte, der VfL verlor.

Doch diesmal kam alles anders. Für den erkrankten Diego Benaglio war Grün ins Wolfsburger Tor gerückt, hatte 120 Minuten lang kaum etwas zu tun. Mit einem Zu-Null ging‘s ins Elferschießen. Und Grün hielt zweimal - auch, weil Torwarttrainer Andreas Hilfiker die richtigen Tipps gegeben hatte. „Max war sehr gut vorbereitet“, grinste VfL-Trainer Dieter Hecking.

Und der Held? Der brauchte nach dem Abpfiff satte 80 Minuten, bis es bei der Dopingprobe lief. Geradeso schaffte er es noch rechtzeitig in den Mannschaftsbus. „Ich freue mich, dass ich dem Team geholfen habe. Das war ein Wahnsinnsgefühl“, strahlte der Keeper, der sich Lobeshymnen abholen konnte. „Max war überragend“, meinte Abwehrchef Naldo. Und Manager Klaus Allofs befand: „Es ist nicht immer glatt gelaufen für Max. Daher freut es mich besonders, dass er mal der Held sein kann.“

rs

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