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Großchance vergeben, Zukunft weiter offen

VfL Wolfsburg Großchance vergeben, Zukunft weiter offen

Als Kevin De Bruyne am Samstag in der Nachspielzeit allein mit dem Ball aufs Kölner Tor zulief, war schon klar, dass diese Szene die Pointe dieses Spiels sein wird - egal, ob der Superstar des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg den Ball nun reinmacht oder nicht.

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Das Wechseltheater: Kevin De Bruyne stand gestern auch beim Autogrammeschreiben im Auto im Blickpunkt.

Quelle: Keller

Er machte ihn nicht rein, er hatte zuvor auch nicht besonders gut gespielt. Und die Diskussion um einen möglichen Abschied des Belgiers hält an.

„Es ist ein bisschen zu viel Dynamik reingekommen. Wir fahren das jetzt mal runter“, hatte VfL-Manager Klaus Allofs vor dem Spiel gemeint - eher ein frommer Wunsch als eine Ankündigung. Der mögliche Rekordtransfer war das beherrschende Thema des Spieltags, und dass De Bruynes Berater Patrick De Koster und Didier Frenay für alle schön sichtbar in der ersten Reihe auf der Kölner Haupttribüne saßen und locker mit Journalisten plauderten, war jedenfalls nicht dazu geignet, irgendeine Dynamik runterzufahren.

Zu sagen hatten die beiden nicht viel: Es gibt keine Einigung zwischen dem VfL und möglichen Interessenten, die den Belgier für knapp 70 oder mehr Millionen Euro kaufen wollen, dabei bleibt es. Manchester City gilt weiter als Favorit, Paris St. Germain und der FC Bayern sollen aber auch noch im Rennen sein. De Bruyne selbst sagte weiter gar nichts, gab aber nach dem Training gestern Mittag freundlich und geduldig wie immer Autogramme.

In der Gerüchteküche blubbert‘s derweil weiter vor sich hin. Heißeste Blase: Der FC Bayern will De Bruyne sofort kaufen, dafür 50 Millionen und Sebastian Rode bieten, dann aber De Bruyne noch bis 2016 zum VfL zurückleihen. Klingt spektakulär, ist nach WAZ-Informationen aber unwahrscheinlich. Denn De Bruyne würde zwar durchaus gern zu den Bayern wechseln, der FCB aber will an dieses Thema aktuell nicht so richtig ran - und soll stattdessen Kingsley Coman von Juventus Turin ins Auge gefasst haben.

„Es gibt nichts Neues zu berichten“, so VfL-Manager Allofs nach dem Köln-Spiel, „fragen Sie mich am 31. nochmal - spätestens.“ Dann endet die Transferperiode, dann ist das Theater vorbei. Drei Tage zuvor spielt der VfL gegen Schalke. Mit De Bruyne? „Wenn sie mich heute fragen, sage ich Ja“, so Allofs. Und dann? „Unser Plan A ist es, Kevin davon zu überzeugen, dass er ein weiteres Jahr für uns spielt“, so der Manager bei Sport1. „Das wäre für ihn und für den VfL eine gute Sache.“

apa

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