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Größter VfL-Gegner: Der Acker auf der Alm

VfL Wolfsburg Größter VfL-Gegner: Der Acker auf der Alm

Überall Löcher - und vom Grün vergangener Tage ist auch nicht mehr viel übrig: Wenn der VfL morgen (20.30 Uhr) bei Arminia den Einzug ins Pokalfinale schaffen will, muss er nicht nur einen angriffslustigen Drittligisten in Schach halten. Er muss vor allem mit dem Acker auf der Alm klarkommen.

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DFB-Pokal-Halbfinale: Wolfsburg spielt morgen (20.30 Uhr) in Bielefeld.

Quelle: imago sportfotodienst

Hertha BSC, Bremen, Gladbach: Bereits drei Bundesligisten sind in Bielefeld in dieser Saison gescheitert. Ein Grund: der holprige Untergrund, der kaum spielerische Glanzlichter zulässt. Schon nach kürzester Spielzeit verteilt sich der Rasen in Fetzen über den gesamten Platz, es wird holprig. Der miserable Zustand ist jedoch kein Wunder: Das aktuelle Grün ist bereits 15 (!) Jahre alt. Als es zum letzten Mal ausgetauscht wurde, war VfL-Youngster Maxi Arnold gerade fünf Jahre jung - und bei Arminia spielten noch Bruno Labbadia und Mathias Hain mit...

Selbst den Hausherren ist der Rasen unangenehm. „Wir spielen ja nicht absichtlich auf so einem Platz“, sagt Arminen-Sportchef Samir Arabi. Und Bielefelds Trainer Norbert Meier erklärt: „Beide Mannschaften müssen im Pokal auf dem Platz zurechtkommen. Wir sind ja nicht als Kloppertruppe bekannt. Auch wir wollen Fußball spielen.“

Die Wolfsburger kennen das Problem und wissen, worauf sie sich einstellen müssen. „Darüber brauchen wir gar nicht zu reden, jeder kennt die Platzverhältnisse“, sagt VfL-Abwehrspieler Robin Knoche, der sich jedoch sicher ist: „Wir haben fußballerisch mehr Qualität und werden uns auf die Situation dort gut vorbereiten.“

Im Sommer soll der alte Rasen übrigens ausgetauscht werden - dank der Pokal-Millionen und der Einnahmen aus dem Fanshop. Denn dort gibt es die original Rasenmischung aus dem Stadion für 2,95 Euro zu kaufen. Vielleicht sind ja für morgen noch ein paar Samen übrig...

tik

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