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Gibt die Pleite einen Knacks?

VfL Wolfsburg Gibt die Pleite einen Knacks?

Neun Pflichtspiel-Siege in Folge hatte der VfL auf dem Konto, bevor er am Samstag auf Schalke verlor. Gibt die Pleite einen Knacks? Die erste Antwort gibt‘s am Donnerstag (19 Uhr). Dann muss Wolfsburgs Fußball-Bundesligist im Spitzenspiel der Europa League gegen den FC Everton ran.

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Die einen trauern, die anderen jubeln: Der VfL (o.) hat am Samstag sein Spiel auf Schalke verloren, der FC Everton gewann indes fast zeitgleich gegen West Ham United.

Eine Stunde lang analysierte Dieter Hecking mit seiner Mannschaft gestern früh das Schalke-Spiel in der Kabine per Video. Dass die erste Niederlage seit 59 Tagen ein Rückschlag mit bleibenden Schäden sein könnte, schloss der VfL-Trainer da bereits aus. „Wir haben im Spiel schon gesehen, dass die Mannschaft alles versucht hat, den Rückstand noch zu drehen“, wertet Hecking die Aufholjagd als klares Zeichen dafür, dass seine Jungs den Schock gut wegstecken konnten.

Nach 0:3 zur Pause fast noch zum 3:3 auf Schalke - das nutzte Hecking gestern auch, um seiner Mannschaft positive Gedanken zu bereiten. „Ich habe den Spielern gesagt, dass wir immer weiterspielen müssen - egal, wie es steht. Wir sind immer in der Lage, jeden Gegner richtig zu fordern“, so der VfL-Trainer.

Als nächstes müssen die Wolfsburger den FC Everton fordern. Die Engländer sind eins von nur vier Teams, die den VfL in dieser Saison bezwingen konnten (neben Bayern, Hertha und Schalke). Am Samstag gewannen sie gegen West Ham mit 2:1. Der VfL kann sich mit einem Heimsieg am Donnerstag schon für die K.-o.-Runde qualifizieren - wenn der Knacks nach der Schalke-Niederlage ausbleibt. „Wenn du nicht konzentriert genug bist, dann kommt der Rückschlag. Wir waren nicht konzentriert und kompakt“, bemängelte Abwehrchef Naldo die Leistung auf Schalke - und schaute voraus: „Wir müssen gegen Everton wieder zeigen, dass wir uns über 90 Minuten hinweg konzentrieren können.“ Wenn das gelingt, kann die Niederlage laut VfL-Manager Klaus Allofs sogar „gut für unsere Entwicklung“ gewesen sein.

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