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Geschafft! Allofs beendet Aller-Leih

VfL Wolfsburg Geschafft! Allofs beendet Aller-Leih

Etwas historisch sind die Hintergründe schon, vor denen heute zwei Transfers bekanntgegeben werden. Mit Mateusz Klich und Fágner verkauft der VfL zwei Spieler endgültig, die Wolfsburgs Fußball-Bundesligist einst verliehen hatte. Zwei von insgesamt 18 Leih-Profis, die Manager Klaus Allofs losbekommen hat.

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Letzte Leihspieler sind weg: Heute gehen Fágner (l.) und Klich (r.). Manager Allofs hat für alle einen neuen Verein gefunden.

Quelle: Baschin

Damit hat er einen riesigen Berg abgearbeitet, der gern mal als Altlasten bezeichnet wurde. „Wir haben den Kader gestrafft, das war auch ein Ziel, als ich in Wolfsburg begonnen hatte“, sagt Allofs, der nun formal etwas vorweisen kann, das es seit Jahren nicht mehr gab: Der VfL hat keinen Spieler mehr an einen anderen Verein ausgeliehen.

Die letzten beiden Abschiede werden heute offiziell verkündet - so der Plan. Rechtsverteidiger Fágner war zuletzt an Corinthians Sao Paulo ausgeliehen und hat sich mit den Brasilianern auf einen Vier-Jahres-Vertrag geeinigt. Dem Vernehmen nach geht er zunächst ablösefrei, der VfL bekommt bei einem Weiterverkauf aber die Hälfte der Ablöse.

Mittelfeldspieler Klich, der zuletzt zwar wieder beim VfL, zwischendurch aber nach Zwolle verliehen worden war, soll heute beim 1. FC Kaiserslautern vorgestellt werden, wo er einen Vertrag bis 2018 bekommt.

Der VfL ohne verliehene Spieler? So ganz stimmt‘s nicht. Talent Dan-Patrick Poggenberg ist bis Sommer nach Chemnitz verliehen, hatte zuvor aber nur für den VfL II gespielt. Und bei Stefan Kutschke gibt‘s eine versteckte Leihe. Paderborn muss im Sommer einen zweiten Ablöse-Teil überweisen, um ihn zu behalten. Will der SCP das nicht, gehört der Stürmer wieder dem VfL. Umgekehrt haben die Wolfsburger Mittelfeldspieler Josuha Guilavogui bis 2016 von Atlético Madrid geliehen.

Für Allofs ist die Leihe trotz der Abbaumaßnahmen auch nicht aus der Mode. „Spieler auszuleihen, kann Sinn machen. Ich denke schon, dass wir in Zukunft auch mal wieder zwei, drei oder mehr Spieler verleihen werden“, so der Manager.

rs

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