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Gerhardt: Mit Jogi-Power zurück zum VfL Wolfsburg

Neu-Nationalspieler ist nach seinem Debüt happy Gerhardt: Mit Jogi-Power zurück zum VfL Wolfsburg

Zum ersten Mal für die deutsche Nationalelf - Yannick Gerhardt strahlte mit dem Fast-Vollmond über dem Giuseppe-Meazza-Stadion um die Wette, nachdem der VfL-Profi gerade 90 Minuten lang für den Weltmeister in Mailand gegen Italien hatte spielen dürfen. Der Profi des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten war vollends happy.

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Das machte ihn glücklich: VfLer Yannick Gerhardt (r.) bei seinem Debüt in der deutschen A-Nationalmannschaft.

Quelle: Imago

Mailand. Am Donnerstag kehrt er mit ganz viel Jogi-Power zum VfL zurück. „Es ist schwer, jetzt die richtigen Worte zu finden, denn ich bin gerade einer der glücklichsten Menschen auf diesem Planeten“, so Gerhardt nach seiner Premiere bei Bundesterainer Jogi Löw. Bis auf eine kurze Phase in der zweiten Halbzeit, als der Wolfsburger Probleme mit den abgezockten Italienern hatte, dürfte Löw zufrieden gewesen sein mit dem VfLer.

„Man weiß, dass die Spieler sehr abgezockt sind, da muss man immer hellwach sein, taktisch war das eine ganz schöne Herausforderung - und bis auf den Pfostenschuss haben wir auch nicht viel zugelassen“, meinte der 22-Jährige, der sich ein bisschen ärgerte, dass es am Ende ein 0:0 und keinen deutschen Sieg gab: „Wir hatten im Vergleich zum Spiel in San Marino viele Veränderungen in der Mannschaft, dafür haben wir es aber in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht. Allerdings hätte da der letzte Pass konsequenter gespielt werden müssen, dann hätten wir vielleicht das eine oder andere Tor erzielen können.“

Gerhardt war nach seinem Debüt stolz, zuvor hatte er auf dem Platz gezeigt, wie viel Selbstbewusstsein er wieder hat. Nach einer Top-Vorbereitung und einem Top-Start in der Liga war der Ex-Kölner in ein kleines Leistungs-Loch gefallen. Aber spätestens mit seiner vor allem kämpferisch starken Leistung beim 3:0-Sieg in Freiburg, bei dem er mit einer Giganten-Grätsche ein Gegentor verhindert hatte, ist Gerhardt wieder der alte. Dabei spielt er beim VfL nicht mehr auf seiner Lieblingsposition im Mittelfeld, sondern hinten links - wie in der U-21-Nationalelf und wie bei seiner A-Elf-Premiere in Italien.

Geht‘s nach Gerhardt, dann soll das Thema A-Nationalelf kein einmaliges Erlebnis bleiben. „Natürlich möchte ich immer dabei sein“, sagte er und blickte auf den VfL, bei dem er zum Nationalspieler gereift ist: „Ich bin jetzt erst mal sehr glücklich - und will das mit in den Verein nehmen.“

eh

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