Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Georg Poetzsch bei der EM: „Das ist hier wie in einem Film“

VfL Wolfsburg Georg Poetzsch bei der EM: „Das ist hier wie in einem Film“

Paris. Als Bastian Schweinsteiger am Sonntagabend bei seinem NationalmannschaftsComeback auch gleich noch traf, da hatte auch Georg Poetzsch Gänsehaut. Und die Stimme des VfL Wolfsburg war mittendrin statt nur dabei. Poetzsch ist bei der Fußball-EM in Frankreich als Stadionsprecher im Einsatz - immer dann, wenn die DFB-Elf spielt.

Voriger Artikel
Vieirinhas erste EM: "Wird Zeit für mehr"
Nächster Artikel
Wie VfL-Nachwuchscoach Brauer Nationalelf-Star Mustafi formte

Mittendrin statt nur dabei: Georg Poetzsch.

Quelle: Roland Hermstein

Zudem heizt er den Fans der Schweiz ein. „Das ist hier wie in einem Film“, schwärmt er.

Es ist ein Film, den er nie vergessen wird - 2006 bei der WM in Deutschland war Poetzsch erstmals für den DFB im Einsatz, jetzt durfte er seine EM-Premiere feiern. „Ich weiß schon, dass das ein totales Privileg ist, beim VfL immer da unten auf dem Platz zu stehen und jetzt diese Reise machen zu dürfen. Es macht unfassbar viel Spaß“, sagt er demütig.

Mit dem Weltmeister und den Eidgenossen hat er gleich „zwei Eisen im Feuer“, sagt er schmunzelnd. Vor seiner Schweiz-Premiere hatte er extra den Kontakt zu VfL-Torhüter und Kapitän Diego Benaglio gesucht, der bis 2014 die Nummer 1 der Schweiz war. Poetzsch: „Ich fühle mich als Gastarbeiter, was sich cool anfühlt. Ich wollte wissen, was die Fans so erwarten, da hat Diego mir Tipps gegeben.“ Zudem kam‘s zu einem kurzen Treffen mit VfL-Linksverteidiger Ricardo Rodriguez.

Poetzsch gefiel, was er da am Samstag (Schweiz gegen Albanien) und am Sonntag (Deutschland gegen die Ukraine) erleben durfte, alles sei friedlich abgelaufen. „Von den hässlichen Szenen aus Marseille oder auch aus Lille habe ich nur aus den Nachrichten erfahren“, erzählt der freie Mitarbeiter des NDR. „Die Leute, die ich hier erlebt habe, waren mega-freundlich und mega-fröhlich.“ Besonders beim Spiel der Schweden gegen Irland sei ihm das aufgefallen, das konnte er sich an seinem freien Tag anschauen.

Wie lange bleibt Poetzsch in Frankreich? „Bis zum Finale. Aber nicht nur ich glaube, dass Deutschland so weit kommt, sondern auch viele meiner Kollegen, mit denen ich hier zusammenarbeite“, sagt er. „Und das sind Franzosen, Engländer, Ukrainer oder Albaner.“

eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell