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Geht da doch mehr als Platz fünf, Herr Hecking?

VfL Wolfsburg Geht da doch mehr als Platz fünf, Herr Hecking?

Er redet schon lieber über den Rückstand auf Platz vier als über den Vorsprung vor Platz sechs, gab Dieter Hecking am Samstag nach dem 3:1 seines VfL gegen Leverkusen zu. Der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten kann offenbar ganz gut damit leben, dass sein Team mal wieder als Champions-League-Kandidat gehandelt wird.

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VfL-Trainer Dieter Hecking: „Mannschaft muss lernen.“

Lothar Matthäus hatte am Samstag im WAZ-Interview vorgelegt, Rudi Völler argumentierte am Samstag in die gleiche Richtung: Wolfsburg kann Platz vier in dieser Saison schaffen. Als Bayer-Sportchef hatte Völler zuvor mit ansehen müssen, wie der VfL diesen Anspruch auch auf dem Spielfeld untermauerte.

Mehr als Platz fünf sei nicht drin, hatte Hecking vor einer Woche gesagt. Aber geht da vielleicht doch noch mehr? „Die Mannschaft muss weiter lernen, erfolgreich Fußball zu spielen“, relativiert der VfL-Trainer, „wir hatten auch gegen Bayer wieder eine Phase, die wackelig war. Wir müssen lernen, unsere Leistung über 90 Minuten abzurufen, dann sind wir vielleicht eine Spitzenmannschaft.“

Bundesliga: Der VfL Wolfsburg besiegte im Samstagabend-Spiel Bayer Leverkusen mit 3:1.

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Was für den VfL spricht: Die Konkurrenz schwächelt, Leverkusen, Dortmund, Schalke, Gladbach und Mainz gewannen am Wochenende nicht. Die Wolfsburger Profis haben also durchaus Anlass für Optimismus. „Das war ein wunderbarer Spieltag für uns“, meinte Robin Knoche und grinste. „Wenn man jetzt nicht die Europa League schafft, dann macht man etwas falsch“, sagte wiederum VfL-Torschütze Bas Dost. „Aber es kann auch noch weitergehen. Auf Leverkusen sind es nur vier Punkte Rückstand.“

Schafft es der VfL, auf diesem Niveau zu bleiben, kann er diesen Rückstand aufholen. Mittelfeld-Star Kevin De Bruyne: „Wir wollen versuchen, das Höchste zu erreichen.“

apa/eh

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