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Gegner schwach, VfL ganz cool

Bundesliga Gegner schwach, VfL ganz cool

Schwacher Gegner, cooler VfL - und am Ende ein Sieg, der auch höher hätte ausfallen können: Mit 4:1 (2:1) gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg, machte damit im Rennen um die Europa-Plätze Boden gut. Ivica Olic, Ivan Perisic (2) und Junior Malanda trafen für den VfL; Markus Feulner hatte vor 28.500 Zuschauern den Gast in Führung gebracht.

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De Bruyne so gut wie noch nie

Überragend: Kevin De Bruyne machte gegen Nürnberg sein bestes Spiel für den VfL.

Diese Führung, erzielt beim ersten richtigen FCN-Angriff, brachte die übermütigen Gäste nicht dazu, ihre Harakiri-Taktik zu ändern: Schnelles Spiel nach vorn, schnell aufrückende Defensiv-Spieler, schnelle Passfolgen. Klingt gut - wenn man‘s kann. Konnte Nürnberg aber nicht. Und so brachte die Schnell-Schnell-Schnell-Taktik des FCN vor allem schnelle Ballverluste und Räume für den VfL, die vor allem der diesmal starke Kevin De Bruyne nutzte. Schnell hintereinander fielen die beiden ersten VfL-Tore, bei denen der Belgier zeigte, wie schnell und präzise er Spielsituationen erfassen kann.

Nach dem Seitenwechsel ruckte der FCN noch mal an, setzte sich ein paar Minuten in der VfL-Hälfte fest - aber dieses Aufbäumen war schnell vorbei, weil es dem Gast immer wieder an Präzision fehlte. So blieb es bei fünf FCN-Torschüssen - so selten schoss in dieser Saison kein anderes Team aufs Wolfsburger Tor, in dem Max Grün beschäftigungslos blieb.

Bundesliga: Schwacher Gegner, cooler VfL und am Ende ein Sieg. Vor 28.500 Zuschauern gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 4:1.

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Wie es besser geht, zeigte der VfL beim 3:1, als ein kluger Pass reichte, um ein Riesenloch in der Nürnberger Abwehr aufzureißen, und Malanda seine erneut beeindruckende Leistung mit einem beherzten Abschluss zu seinem zweiten Saisontor krönte.

Danach war‘s ein Schaulaufen, der VfL spielte sich in Form für den Pokal-Hit am Dienstag. Die Nürnberger aber mussten mit der Erkenntnis abreisen, dass sich in dieser Form die Hoffnungen auf den Klassenerhalt schnell erledigt haben könnten.

apa

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