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Gegen den Ex-Klub: „Das wird komisch“

WAZ-Interview Gegen den Ex-Klub: „Das wird komisch“

Es ist sein erstes Heimspiel für den VfL in der Fußball-Bundesliga – und dabei geht‘s ausgerechnet gegen Eintracht Frankfurt. Den Klub, bei dem es Sebastian Jung von der Jugend zu den Profis schaffte. Am Samstag will er mit dem VfL seinen Ex-Verein bezwingen. Im Interview mit WAZ-Sportredakteur Engelbert Hensel spricht der 24-Jährige über das besondere Duell.

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Im Sommer aus Frankfurt zum VfL: Sebastian Jung.

Quelle: Imago

WAZ: Wie ist die Gefühlslage vorm Spiel gegen Ihren Ex-Verein?

Jung: Noch ist alles normal, aber am Samstag wird das anders sein.

WAZ: Wie wird‘s denn sein?

Jung: Komisch, weil es eben gegen meinen alten Verein geht, bei dem ich 16 Jahre war. Aber ich versuche, das Spiel so anzugehen, wie jedes andere auch, das wir gewinnen wollen.

WAZ: Wie werden die Frankfurter Fans reagieren?

Jung: Darüber hab‘ ich mir keine Gedanken gemacht. Ich kann die Reaktionen ohnehin nicht ändern.

WAZ: Welche Reaktion wünschen Sie sich denn?

Jung: Es soll ein ganz normales Spiel werden, mit guter Stimmung auf beiden Seiten.

WAZ: „Ein Teil meines Herzens wird immer in Frankfurt bleiben“, haben Sie mal gesagt...

Jung: Das ist ja auch so, weil ich da aufgewachsen und groß geworden bin. Ich bin da Profi geworden. Da ist‘s klar, dass man noch an dem Verein hängt.

WAZ: Gab‘s denn von den Ex-Kollegen schon ein paar Spitzen?

Jung: Ich war am Wochenende in Frankfurt und habe mich mit Kevin Trapp und Bastian Oczipka getroffen. Den einen oder anderen blöden Spruch gab‘s da schon.

WAZ: Was wurde sich um die Ohren gehauen?

Jung (lacht) : Sie haben nicht so viel gesagt, ich hab‘ eher die Sprüche gemacht. Aber das gehört dazu, wir wollen gewinnen.

WAZ: Sie sind ja Frankfurt-Experte, wie kann man die Eintracht schlagen?

Jung: Schwer zu sagen, weil am Samstag fünf Neue in der Startelf standen und zwei, die im vergangenen Jahr nicht so viel gespielt haben. Der Trainer ist ebenfalls neu, daher ist‘s schwer für mich, da etwas zu sagen. Aber unser Trainer wird seine Kiebitze schon dahin geschickt haben - und wird uns optimal vorbereiten.

WAZ: Ihre Eltern und Freunde werden ebenfalls genau hinschauen - aber drücken sie auch dem VfL die Daumen?

Jung: Da ist man geteilter Meinung, ein paar Freunde werden zum Spiel kommen. Einerseits werden sie mir die Daumen drücken, andererseits sind die meisten mit dem Herzen bei der Eintracht.

WAZ: Mit wem gibt‘s hinterher den Trikottausch?

Jung: Trapp oder Oczipka - einer von beiden wird‘s mit Sicherheit werden.

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