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„Gebt mir bitte noch drei Wochen“

VfL Wolfsburg „Gebt mir bitte noch drei Wochen“

Es war eine Premiere mit Luft nach oben, die Wolfsburgs neuer Mittelfeldstar Kevin De Bruyne am Samstag in der Fußball-Bundesliga beim 1:3 gegen Hannover hingelegt hatte. Allerdings: Der VfL-Neuzugang vom FC Chelsea hatte seinen Start auch nicht anders erwartet.

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Premiere mit Luft nach oben: Wolfsburgs neuer Mittelfeldstar Kevin De Bruyne (r.) beim 1:3 gegen Hannover.

Quelle: Photowerk (bb)

Denn De Bruyne fehlt nach der Bank- und Tribünenzeit bei Star-Trainer José Mourinho noch die Spielpraxis. „Ich habe nicht erwartet, dass ich gleich mal drei Tore mache und noch zwei Vorlagen gebe“, sagte der 22-Jährige in belgischen Medien. Er sieht sich erst bei 85 Prozent seines Leistungsvermögens. „Die letzten 15 Prozent können dann den Unterschied ausmachen“, so der Nationalspieler weiter. Wie lange er noch braucht, bis er auf einem Top-Niveau ist? „Gebt mir noch drei Wochen - und ich werde voll da sein. Genau wie im vergangenen Jahr“, glaubt Wolfsburgs neue Nummer 14 und denkt dabei an seine Zeit bei Werder Bremen.

Auf diesem Niveau wollen ihn die VfL-Fans sehen. Weil De Bruyne vor der Partie nur fünf Trainingseinheiten mit seinen neuen Kollegen absolvieren konnte, hatte Dieter Hecking vom Mittelfeldspieler gegen 96 keine Wunderdinge erwartet. Wolfsburgs Trainer: „Er war schon in seiner ersten Woche bei uns gut drin, aber wir werden in dieser Woche weiter daran arbeiten, Kevin noch besser zu integrieren. Im Training war Feuer, der Konkurrenzkampf war groß - so, wie das sein muss.“

De Bruyne hatte nach seiner Premiere betont, dass er am liebsten in der Mittelfeldzentrale spielt. Hecking aber hatte ihn rechts spielen lassen. Der Neuzugang: „Ich habe in Bremen gezeigt, zu was ich auf dieser Position fähig bin. Aber ich spiele da, wo der Trainer meint. Und das ohne zu murren.“

eh

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