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Für 13 Millionen Ablöse: VfL holt Kölsche Jung

VfL Wolfsburg Für 13 Millionen Ablöse: VfL holt Kölsche Jung

Josip Brekalo, Daniel Didavi – und jetzt Yannick Gerhardt: Der VfL gibt schon ordentlich Gas auf dem Transfermarkt und hat mit dem Mittelfeldspieler vom 1. FC Köln bereits seinen dritten Neuzugang für die nächste Spielzeit (fast) eingetütet.

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Wechselt nach Wolfsburg: Kölns Eigengewächs Yannick Gerhardt (o.).

Quelle: Imago

„Wir sind sehr weit, ich hoffe, dass wir das jetzt schnell fix machen können“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs am Sonntag zur WAZ.

Normalerweise schweigt Allofs zu Transfers, aber wenn er wie jetzt solche Sätze sagt, haben alle Parteien Einigkeit erzielt. Sein Verhandlungspartner war übrigens ein alter Bekannter von ihm: Stephan Engels. Mit ihm hatte der VfL-Manager einst beim 1. FC gespielt. Am Ende waren nicht nur Allofs und Engels glücklich über den Deal, sondern auch die Kölner, die rund 13 Millionen Euro für den 22-Jährigen überwiesen bekommen, Gerhardt selbst soll bis zu 3 Millionen Euro beim VfL kassieren.

Wolfsburg holt einen Kölsche Jung – der Traditionsklub dagegen verliert ein Eigengewächs mit hohem Identifikationsfaktor. Seit 2003 hatte der U-21-Nationalspieler seine Stiefel für den Geißbockklub geschnürt, in Wolfsburg soll er jetzt den nächsten Schritt machen. „Yannick ist ein junger Spieler, sein nächster Schritt könnte schon die Nationalmannschaft sein“, glaubt Allofs – und spricht über Gerhardts Stärken: „Er ist schnell, trickreich, er kann für den Überraschungsmoment sorgen. Er sollte uns auf Dauer besser machen.“

Allofs und Trainer Dieter Hecking hatten den Neuen schon länger auf der Liste – auch, weil er im Mittelfeld flexibel einsetzbar ist. Der Linksfuß kann sowohl in der Zentrale (defensiv und offensiv) als auch auf der linken Seite spielen, in der U 21 war er gar als Linksverteidiger aufgeboten worden. Und wo spielt er beim VfL? Allofs: „Die genaue Position haben wir noch nicht im Kopf, es hängt auch davon ab, welches System der Trainer in der neuen Saison spielen möchte.“

von Engelbert Hensel

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