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Fünf böse Erinnerungen an Borussia Dortmund

VfL Wolfsburg Fünf böse Erinnerungen an Borussia Dortmund

Wolfsburg. Der VfL gegen Borussia Dortmund - heute Abend (20 Uhr) trifft der runderneuerte Wolfsburger Fußball-Bundesligist erstmals in dieser noch jungen Spielzeit auf ein Top-Team. Und gegen das hat der VfL „noch etwas gutzumachen“, betont Trainer Dieter Hecking. Am 32. Spieltag der vergangenen Saison hatte Wolfsburg beim BVB eine 1:5-Klatsche bezogen.

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Eines von fünf Toren gegen einen VfL ohne Gegenwehr: Shinji Kagawa, Adrian Ramos, Marco Reus und zweimal Pierre-Emerick Aubameyang trafen am 32. Spieltag der Vorsaison.

Quelle: imago sportfotodienst

Es war der Negativ-Höhepunkt einer verkorksten Saison, als der VfL am 30. April gar nichts mehr auf die Reihe bekam. Ein Team mit hochbezahlten Stars war komplett auseinandergebrochen. „Aufgegeben“ titelte die WAZ damals und schrieb, dass der VfL nicht nur das Spiel, sondern „offenbar auch den Respekt vor sich selbst“ verloren habe. Hecking ehrlich: „Wir sind da untergegangen. Eigentlich will ich nicht mehr über die Rückrunde reden, aber das war sicher ein Spiel, nach dem ich gedacht habe: ,Jungs, das war nichts!‘“

Die Wolfsburger bezogen danach kurzerhand ein Kurz-Trainingslager, gewannen immerhin dann die letzten beiden Saisonspiele. Auch in dieser Spielzeit (2:0 in Augsburg, 0:0 gegen Köln, 0:0 bei 1899 Hoffenheim) sind sie noch ungeschlagen - und wollen es auch heute Abend bleiben. Dabei geht’s gegen die torgeilen Dortmunder. Hecking: „Ohne Darmstadt 98 und Legia Warschau abwerten zu wollen - ich glaube, dass wir besser sind als diese beiden Mannschaften. Das wollen wir auch zeigen.“ Beide Spiele hatte der BVB mit jeweils 6:0 gewonnen.

Aber: Das Spiel gegen den Vizemeister ist der erste Gradmesser, glaubt der VfL-Coach. „Dortmund ist der stärkste Gegner bislang, das ist für beide Mannschaften eine Standortbestimmung“, sagt Hecking.

Beide Mannschaften seien in der Lage, die Schwächen des anderen aufzuzeigen. „Dortmund gegen Wolfsburg waren immer Spiele, die mit offenem Visier gespielt worden sind“, erinnert sich der Wolfsburger Trainer. Und solch eines erwartet er auch heute Abend, in dem sich Fans und Mannschaft das erste Heimtor wünschen. Hecking selbst findet die Frage nach dem ersten Heimtor „unangebracht“. Warum, beantwortete er nicht. Er fügte jedoch hinzu: „Wenn wir eines mehr schießen als der Gegner, dann bin ich glücklich.“

von Engelbert Hensel

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