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Flitzer: Benaglio gegen TSV Friedrichskoog

VfL Wolfsburg Flitzer: Benaglio gegen TSV Friedrichskoog

Hoppla! In der 47. Minute musste Schiri Tobias Welz das VfL-Spiel gegen Stuttgart kurz unterbrechen, ein Flitzer war auf den Rasen der VW-Arena gelaufen, wirkte zunächst selbst verdutzt, weil ihn keiner beachtete - und umarmte dann Wolfsburgs Keeper Diego Benaglio.

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Besuch vom TSV Friedrichskoog: Benaglio und der Flitzer.

Quelle: Roland Hermstein

Erst nach einigen Sekunden reagierte ein Ordner und führte den Mann aus Schleswig-Holstein ab.

Benaglio ließ die Umarmung über sich ergehen, blieb ganz cool. „Er hat kein Wort herausgekriegt, ich hatte den Eindruck, dass er ein bisschen zu viel getrunken hatte“, nahm‘s der Schweizer mit Humor. „Ich habe ihn nur gebeten, das Spielfeld zu verlassen, und er hat sich auch nicht dagegen gewehrt. Eine unnötige Aktion, aber es ist ja nichts passiert.“

Doch offenbar ist Flitzen zurzeit in Mode. Beim Spiel der deutschen Nationalelf in Georgien in der Vorwoche hatten es gleich acht Flitzer auf den Rasen geschafft. In Wolfsburg dauerte es am Samstag ein wenig, bis ein Ordner eingriff. „Da müssen wir schneller reagieren, damit das nicht zur Unsitte wird“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs. „Es wird diskutiert und analysiert werden, wie er so einfach auf den Platz kommen konnte.“

Erste Konsequenzen: Der Mann aus Schleswig-Holstein, der eine Trainingsjacke vom TSV Friedrichskoog trug, bekam eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs und zudem Stadionverbot. Falls der DFB den VfL zu einer Geldstrafe verdonnert, wird sie auf den Flitzer umgelegt.

tik

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