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Flaute nach der Pause: VfL 0:2 gegen Benfica

VfL Wolfsburg Flaute nach der Pause: VfL 0:2 gegen Benfica

Altach. Nach hinten heraus baut der VfL Wolfsburg ab - diese Erkenntnis lässt sich nach dem dritten ernsthaften Testspiel der Vorbereitung am Sonntag beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten ziehen. Wie schon gegen Celtic Glasgow und gegen den FC Basel gab es auch beim 0:2 (0:0) gegen den portugiesischen Meister Benfica Lissabon mit zunehmender Spieldauer immer weniger Gutes zu sehen.

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Dabei, aber im Hintergrund: Borja Mayoral blieb blass im ersten VfL-Einsatz.

Quelle: Imago

Das Team von Trainer Dieter Hecking begann wieder mit einer Dreierkette, die Außenverteidiger Christian Träsch und Marcel Schäfer agierten weit vorgezogen. In der ersten Hälfte sah der VfL-Auftritt dabei ganz gefällig aus. Schäfer machte links Dampf, auf der rechten Seite ging es über Träsch und Daniel Caliguiri, der allerdings eine gute Chance ausließ, zügig nach vorn. Bas Dost (9.) hätte den VfL da schon in Führung gebracht haben müssen, war aber nach Träschs starker Vorarbeit freistehend an Benficas Keeper Paulo Lopes gescheitert.

Der VfL hatte im ersten Abschnitt die klareren Aktionen, das sah teilweise vielversprechend aus, aber: Daniel Didavi fand offensiv keine Bindung, hinten wirkte Dante mehrfach zu langsam.

Der erste folgenschwere Lapsus passierte allerdings auf der anderen Abwehrseite nach der Pause: Robin Knoche ließ sich viel zu einfach von Goncalo Guedes überlaufen, der Deutsch-Grieche Konstantinos Mitroglu (kam für rund 9 Millionen Euro jüngst vom FC Fulham) staubte ab.

Vom VfL war bis dahin seit der Pause nichts zu sehen gewesen. Und daran änderte auch die Einwechslung der frischen Offensivkräfte Josip Brekalo und Borja Mayoral nichts. Beide hatten keinerlei nennenswerte Aktion.

An den vielen Wechseln kann es gelegen haben, dass nichts mehr ging bei den Wölfen. Jedoch: Lissabon wechselte nicht seltener, behielt dennoch die Spielkontrolle und erhöhte kurz vor Schluss noch durch seinen Supertorjäger: Jonas (32 Tore in 34 Ligaspielen für Benfica) staubte zum Endstand ab.

VfL-Trainer Dieter Hecking urteilte: „In der ersten Halbzeit haben wir es sehr gut gemacht - von der Ordnung und vom Umschaltspiel her.“ Der Trainer befand auch: „Die Dreierkette hat mir in der ersten Halbzeit wieder sehr gut gefallen.“ Das war nach der Pause nicht mehr so - wie überhaupt das gesamte VfL-Spiel schwach war. Hecking: „In der zweiten Halbzeit haben wir ein bisschen den Faden verloren.“

von Marcel Westermann

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