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Finale: So ging‘s aus, wenn‘s um etwas ging

VfL Wolfsburg Finale: So ging‘s aus, wenn‘s um etwas ging

Letzter Spieltag, letzte Chance: Heute geht‘s für den VfL gegen Gladbach noch um die Champions-League-Quali. Es ist ein Endspiel – wieder mal. Denn Partien zum Saisonfinale, in denen es für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten noch um etwas Wichtiges ging, gab es bisher schon sieben Mal. Wir erinnern an diese Geschichten.

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Die spannendsten Saison-Endspiele des VfL Wolfsburg in der Bundesliga: Frank Greiner (l.), Cedrick Makiadi (M.) und Marcel Schäfer erinnern sich.

Quelle: Imago / Photowerk / dpa

VfL-Routinier Marcel Schäfer war schon bei vier solcher Endspiele dabei. „Das ist das, was den Fußball ausmacht. Was da noch möglich ist, kann man manchmal gar nicht fassen“, sagt er und erinnert sich vor allem ans Abstiegs-Endspiel 2011 bei Hoffenheim: „Das war mental eine Riesenherausforderung.“ Ein bisschen traurig ist Schäfer noch heute, dass er danach ins ZDF-Sportstudio fuhr und nicht mit den Fans im Sambawagen zurückreisen durfte.

Vielleicht noch dramatischer war das Abstiegsfinale 2006 – weil es für den VfL gegen den direkten Konkurrenten Kaiserslautern ging. Der Teenager Cedrick Makiadi wurde zum Helden. Jetzt erinnert er sich: „Vor dem Spiel herrschte überall großes Zittern. Die Angst vor dem Abstieg war überall zu spüren. Jeder, der mit mir sprach, ging davon aus, dass wir es nicht schaffen, in der Bundesliga zu bleiben.“

Eine ähnliche Situation wie heute gab es 1999 schon einmal. Vor dem letzten Spieltag hatte der VfL überraschend den UEFA-Pokal sicher – und eine kleine Chance auf die Champions-League-Quali. „Das war eine Sensation, und dementsprechend haben wir vor dem letzten Spiel in Duisburg auch gefeiert. Es gab mehr Partys als Trainingseinheiten“, erinnert sich Frank Greiner . Der VfL führt beim Saisonfinale in Duisburg sogar – verliert dann aber mit 1:6. „Der Frust beim Blick auf die Anzeigetafel war groß, weil Lautern, das vor uns lag, verloren hatte, und wir es mit einem Sieg in Duisburg noch in die Königsklasse hätten schaffen können“, so Greiner.

rs/eh

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