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Felipe ist fast chancenlos: „Ist manchmal frustrierend“

VfL Wolfsburg Felipe ist fast chancenlos: „Ist manchmal frustrierend“

Als Felipe Lopes vor eineinhalb Jahren zum VfL gekommen war, wurde er auf Anhieb Stammspieler. Der damalige Trainer Felix Magath attestierte dem Brasilianer sogar Champions-League-Format. Nach Verletzungen, einer nicht gut verlaufenen Ausleihe und gescheiterten Wechseln ist er nun Innenverteidiger Nummer 4 beim Wolfsburger Fußball-Bundesligisten – und fast chancenlos. „Das ist schon manchmal frustrierend für mich“, sagt Felipe.

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Unter Felix Magath (Bild links) war Felipe Lopes Stammspieler - Jetzt ist die gute Laune selten geworden.

Seit seinem Wechsel zum VfL ging es für Felipe drunter und drüber. Auf das Anfangshoch folgte schnell ein Tief und vor einem halben Jahr die Flucht nach Stuttgart. Aber auch beim VfB kam der Brasilianer nicht richtig auf die Beine. „Es sind keine normalen Situationen für einen Fußballer, die ich da erlebt habe“, sagt Felipe. „Aber man sieht, dass es passieren kann. Die vergangenen Monate waren nicht leicht für mich. Aber ich wollte immer mein Bestes geben.“

Der Abwehrspieler musste in diesem Sommer zurück nach Wolfsburg – und schaute sich gleich wieder nach einem neuen Klub um. „Natürlich musste man in meiner Situation an alle Optionen denken“, bestätigt er. Vor allem Vereine aus Portugal, wo Felipe vor 2012 gespielt hatte, waren an ihm interessiert. Nur zu einem Transfer kam es nicht. Jetzt sagt er: „Ich bin glücklich, hier zu sein.“ Obwohl er nicht spielt. „Natürlich würde ich gern meine Chance bekommen. Aber ich muss auf sie warten und weiß, dass ich sie kriege“, so Felipe. „Immerhin sagt der Trainer, dass er zufrieden mit mir ist.“

Felipe war gefeiert, jetzt muss er sich hinten anstellen. Den Hauptgrund für den Karriereknick sieht er in seiner Gesundheit: „Mein größtes Problem war, dass ich innerhalb des vergangenen Jahres immer wieder Verletzungen hatte. Aber jetzt bin ich fit und greife an.“

rs

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