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Fehlender Teamgeist? Das sagt Guilavogui

VfL Wolfsburg Fehlender Teamgeist? Das sagt Guilavogui

„Persönliche Eitelkeiten bringen uns von unserem Weg ab“, hatte Dieter Hecking sein Team kritisiert. Am mangelnden Teamgeist soll es laut VfLer Josuha Guilavogui nicht liegen: „Aus meiner Sicht ist der gut, es gibt keine Probleme untereinander.“ Guilavogui erklärt die aktuellen Schwächen mit immer noch fehlenden Automatismen und dem nicht vorhandenen Tempo.

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Durfte länger nicht mehr für Frankreich ran: VfL-Mittelfeldmann Josuha Guilavogui (r.) bei seinem bislang letzten Länderspiel im März.

Quelle: Imago

Dem Trainer und Manager Klaus Allofs (kritisierte die Profis nach dem Mainz-Spiel hart) geht‘s um die Eifersüchteleien innerhalb des Kaders. Frei nach dem Motto: Warum spielt der und warum nicht ich? Wie steht‘s also um den Mannschaftsgeist beim VfL?

Josuha Guilavogui will die Kritik nicht kleinreden. Er sagt: „Wir sind Tabellendritter in der Liga und haben in der Champions League noch alle Möglichkeiten aufs Weiterkommen. Aber wir hatten in dieser Saison noch kein Spiel gegen einen starken Gegner, das wir 3:0 oder 4:0 gewonnen haben und hinterher komplett zufrieden waren.“

Warum nicht? Guilavogui erklärt‘s mit immer noch fehlenden Automatismen und dem nicht vorhandenen Tempo, wenn der VfL etwa 30 Meter vorm gegnerischen Kasten den Ball hat: „In der vergangenen Saison konnte man jede Sekunde das Gefühl haben, dass wir gleich ein Tor machen. Das fehlt uns in dieser Saison noch.“ Zuletzt hatten die Spieler über das stotternde VfL-Spiel auch ohne Hecking gesprochen, aber gewinnbringend war dieses Treffen noch nicht...

Apropos Treffen: Am Freitag hätte der 25-Jährige, der bis zum Saisonende von Atletico Madrid ausgeliehen und dessen Zukunft noch offen ist, gern mit der Nationalelf gegen Deutschland und seine VfL-Kollegen gespielt. „Ich bin traurig, dass ich wieder nicht eingeladen wurde“, so Guilavogui, der zuletzt im März von Nationaltrainer Didier Deschamps berufen worden war. Aber: „Den Traum von der EM 2016 in unserem Land gebe ich trotzdem nicht auf.“

eh

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