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Fall Knoche: Bruma-Transfer könnte sein Schicksal werden

VfL Wolfsburg Fall Knoche: Bruma-Transfer könnte sein Schicksal werden

Wolfsburg. Es hätte die große Chance für Robin Knoche beim VfL Wolfsburg werden können: Nach dem Abgang von Naldo zu Schalke wird ein Platz in der Innenverteidigung des Fußball-Bundesligisten frei. Doch anstatt auf das Eigengewächs zu setzen, schaute sich Manager Klaus Allofs nach Alternativen um.

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Wieder nur der Platz auf der Bank? VfL-Eigengewächs Robin Knoche (r.) wäre nach einer Verpflichtung von Jeffrey Bruma (kl. Bild, v.) erneut nur Innenverteidiger Nummer drei. Gut möglich, dass sich der 24-Jährige dann nach einem anderen Verein umsieht.

Quelle: imago sportfotodienst

Der Wechsel von Jeffrey Bruma von der PSV Eindhoven nach Wolfsburg ist nur noch Formsache. Knoche bleibt wohl wieder nur die Reservistenrolle. Die Alternative: Vorzeitig das Weite suchen. Der 24-Jährige galt als hoffnungsvolles Talent, kam in der abgelaufenen Saison zu einigen Einsätzen, in denen er durch teils starke Leistungen glänzen konnte. Am Duo Naldo/Dante kam Knoche aber nie vorbei. Jetzt ist der Abwehrchef weg, aber Knoche bleibt wohl Innenverteidiger Nummer drei – sollte Bruma kommen. Dabei hatte VfL-Trainer Dieter Hecking Wolfsburgs Nummer 31 neue Hoffnungen gemacht. „Naldos Abgang bietet jungen Spielern wie Robin Knoche die Möglichkeit, sich wieder ins Rampenlicht zu spielen“, sagte er vor knapp drei Wochen.

Grundsätzlich besteht diese Möglichkeit natürlich immer. Dante hat seinen Stammplatz aber ziemlich sicher, und Bruma wird nicht für die Bank gekauft – er soll Naldo bestenfalls als Abwehrchef ersetzen. Knoche hat einen schweren Stand. „Ich beschäftige mich damit im Moment nicht“, sagte der Wolfsburger auf die Frage nach seiner Zukunft. Ein Bekenntnis zum VfL sieht anders aus, aber verdenken kann es ihm in seiner jetzigen Situation wohl kaum jemand. Eine mögliche Verpflichtung Brumas wollte der VfLer ebenfalls nicht kommentieren: „Ich konzentriere mich nur auf mich selbst.“

Bruma, Dante und Knoche – drei Spieler für zwei Positionen. Schon länger denkt Letzterer über einen Wechsel nach. Weiter auf der Bank schmoren und auf Kurzeinsätze hoffen möchte das Eigengewächs jedenfalls nicht. Und dann ist da noch Innenverteidiger Nummer vier, Carlos Ascues. Der Konkurrenzkampf lebt – oder geht Knoche im Sommer von Bord?

von Marcel Westermann

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