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Ex-VfLer Makiadi: Wir helfen Wolfsburg

VfL Wolfsburg Ex-VfLer Makiadi: Wir helfen Wolfsburg

Die ersten Wolfsburger haben den Arbeitsauftrag bei Cedrick Makiadi schon hinterlassen: Der Mittelfeldspieler soll am Samstag mit Bremen in Leverkusen punkten und seinem Ex-Verein VfL so den Sprung in die Champions-League-Quali ermöglichen. Der Werderaner verspricht vor dem Fußball-Bundesliga-Finale: „Wir werden alles geben!“

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VfL-Nichtabstiegsheld: Makiadi (M.), der jetzt in Bremen spielt.

Natürlich spielt Werder am Samstag nicht vordergründig für den VfL. „Aber ich weiß, dass wir Wolfsburg einen Gefallen tun könnten, wenn wir nicht verlieren“, sagt Makiadi, der immer noch eng mit seiner früheren Heimat verbunden ist. Seine Frau Stefanie ist Wolfsburgerin. „Ihr Bruder war in Bremen zu Besuch. Er hat ein bisschen rumgescherzt, dass wir alles geben sollen“, so der Mittelfeldmann.

Dass sich Werder reinhängt, kann er versprechen, auch wenn es für Bremen um nichts mehr geht. „Wir wollen eine Saison, in der es für uns oft schwierig war, positiv abschließen. Außerdem hat unser Trainer das Ziel ausgegeben, dass wir am Ende 40 Punkte auf dem Konto haben. Dafür fehlt uns noch einer. Auch das ist ein Ansporn“, so Makiadi.

Die Chancen stehen nicht schlecht, meint der Bremer: „Unser letztes schweres Spiel hatten wir bei der Heimniederlage gegen den VfL. Danach haben wir die Kurve bekommen. Unsere Form ist ansteigend. Und beim 1:0 im Hinspiel haben wir gezeigt, dass wir Leverkusen schlagen können.“

Der Plan steht also: Der VfL gewinnt gegen Gladbach und Makiadis Bremer helfen in Leverkusen. „Mich überrascht es nicht, dass Wolfsburg so weit oben steht. Mit solch einem Konzern im Rücken muss man es irgendwann mal schaffen, in den Europapokal einzuziehen. Wenn es die Champions League würde, wäre das aber sicher die Kirsche auf der Torte. Verdient hätten sie es jetzt aber allemal“, sagt der frühere Wolfsburger.

rs

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