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Ex-VfLer Kutschke: So schlägt man die Bullen

VfL Wolfsburg Ex-VfLer Kutschke: So schlägt man die Bullen

Wolfsburg/Dresden. Der VfL muss nach dem Fehlstart am Sonntag (17.30 Uhr) gegen Aufsteiger RB Leipzig endlich den zweiten Saisonsieg einfahren - sonst kippt die Stimmung bei den Fans des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten vollends.

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So wird das gemacht: Ex-VfLer Stefan Kutschke hat sich mit Dynamo Dresden in der ersten Pokalrunde gegen RB Leipzig durchgesetzt - und dabei auch noch doppelt getroffen.

Quelle: Imago

Aber: RB, das von den Anhängern gern auch als die Roten Bullen bezeichnet wird, hat in dieser Saison noch kein Spiel verloren - einzig im Pokal flog der Brause-Klub bei Zweitligist Dynamo Dresden raus. Und dafür sorgte ein Ex-Wolfsburger: Stefan Kutschke. Er weiß, wie man die Bullen schlägt...

Mit 7:6 nach Elfmeterschießen hatte sich Dynamo in dem brisanten Ost-Duell durchgesetzt, Kutschke hatte in der regulären Spielzeit (2:2) zweimal getroffen. Ausgerechnet Kutschke, der von RB nach Wolfsburg gewechselt war, sich beim VfL aber nicht durchsetzen konnte. Was braucht‘s also zum Sieg gegen den Klub aus Sachsens Messehochburg? „Geduld“, sagt der Stürmer. „Die Wolfsburger dürfen die Nerven nicht verlieren. Aber das wird nicht passieren. Ich glaube auch: Mario Gomez trifft gegen RB. Sein Knoten wird platzen.“

Reicht das schon, um endlich den ersten Heimsieg in dieser Saison feiern zu können? Nicht ganz! Kutschke: „Man muss die Leipziger schnell im Umschaltspiel erwischen. Das muss man unterbinden - das haben wir im Pokal gut hinbekommen.“ Klappt das mit dem Stören des Umschaltspiels nicht, wird‘s kritisch: Kutschke: „Sie spielen nach Ballgewinn sofort in die Tiefe. Dann geht‘s über Timo Werner, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg raketenschnell nach vorn. Die suchen sofort den Weg zum Tor. Diese Spiel-Philosophie gab‘s schon, als ich noch dort war.“

Übrigens: Wolfsburgs ehemaliger Angreifer will sich das Duell seiner Ex-Klubs in der VW-Arena anschauen. Kutschke: „Der Draht nach Wolfsburg ist immer noch gut. Zu Marcel Schäfer oder Christian Träsch besteht noch Kontakt, ich hatte da einfach eine geile Zeit. Zu den Leipzigern wiederum gibt‘s fast gar keinen Draht mehr.“

Bleibt die Frage, wer das Duell seiner Ex-Klubs am Sonntag gewinnt. Kutschke: „Ich denke, dass die Leipziger jetzt mal dran sind mit der ersten Niederlage und tippe auf ein 2:1 für den VfL!“

eh

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