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Ex-Profi Ismael will Trainer in Nürnberg werden

VfL Wolfsburg Ex-Profi Ismael will Trainer in Nürnberg werden

Rund ums Relegationsspiel gegen Großaspach hatte Valérien Ismaël zu einem möglichen Wechsel nach Nürnberg noch geschwiegen. Gestern nahm der Trainer  von Fußball-Regionalligist VfL Wolfsburg II erstmals Stellung – und bestätigte, dass er gern zum Bundesliga-Absteiger wechseln möchte. Eine Entscheidung könnte heute fallen.

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Der VfL müsste den Ex-Profi, der noch bis 2016 in Wolfsburg unter Vertrag steht, freigeben. Genau darum will Ismaël bitten. Warum? „Es gibt eine Anfrage aus Nürnberg. Ich werde dem VfL meine Meinung über das Angebot mitteilen, dann sehen wir weiter. Der Club wäre wirklich sehr spannend. Dass ich so eine Chance gerne nutzen würde, ist doch klar.“

Ismaël und VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs bestätigten gestern, dass heute ein Gespräch zu dem Thema ansteht. Auch Profi-Coach Dieter Hecking und der sportliche Leiter der Reserve, Pablo Thiam, werden dann dabei sein. Ismaël rechnet damit, dass dabei eine Entscheidung fällt. Tendenz im Vorfeld: Der Verein lässt ihn gehen. Der 38-Jährige hatte in der Vergangenheit des öfteren betont, dass er im Profibereich den nächsten Schritt machen wolle. „Nürnberg wäre so ein Schritt“, so der Coach gestern.

Einer allerdings hat angesichts des bevorstehenden Ismaël-Abschieds Bauchschmerzen: Hecking. Der Cheftrainer gibt angesichts der ebenfalls vakanten Posten eines Profi-Co-Trainers und des A-Jugend-Coaches zu bedenken: „Die sportliche Leitung ist von der Situation nicht begeistert. Vor allem bei der U 23 hätten wir bei der Trainersuche gern Druck im Kessel, da in drei Wochen schon wieder die Vorbereitung beginnt.“ Allerdings deutet Hecking auch an: „Wir sind nicht unvorbereitet bei der Suche nach Nachfolgern.“

dik/rs

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