Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Es war der Abend der jungen Tore

Bundesliga Es war der Abend der jungen Tore

Für Junior Malanda war‘s die Tor-Premiere für den VfL, Maxi Arnold traf nach 688 Spielminuten endlich mal wieder, und Ivan Perisic hat nun schon zwölf Pflichtspiel-Skorerpunkte in dieser Saison auf dem Konto: Dieses Trio schoss den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gestern zum 3:1-Sieg bei Werder Bremen.

Voriger Artikel
„Sieg sollte uns Sicherheit geben“
Nächster Artikel
VfL-Profis jedes Jahr nach China

Was für ein Traumtor! Maxi Arnold freut sich über seinen Hammer-Treffer in Bremen.

Quelle: dpa

Es war auch der Abend der jungen Torschützen. Arnold, wie Malanda erst 19 Jahre alt, packte endlich wieder seinen Hammer aus. „Ich bin abgerutscht. Und wenn das passiert, dann sollte es doch wenigstens so enden“, meinte der Spielmacher schmunzelnd - und fügte ernst an: „Das Tor war eine Erlösung für mich. Ich bin erleichtert, dass wir gewonnen haben.“

Arnold traf gegen seinen Lieblingsgegner - es war das dritte Spiel gegen Bremen und sein dritter Treffer; der VfL gewann jedes Mal. Dass er diesmal überhaupt in der Startelf stand, hatte ihn etwas überrascht. „Gegen Augsburg war ich nicht gut. Ich bin froh, dass ich noch einmal die Chance bekommen habe.“

Für Malanda war es gestern erst der zweite Startelf-Einsatz für den VfL - und schon traf der Jüngste des Kaders. „Nach dem Tor war ich sehr glücklich“, strahlte Malanda, der im Winter nach Wolfsburg gekommen war, aber sich zunächst hinten anstellen und im Training empfehlen musste. „In den vergangenen zwei Monaten habe ich sehr hart gearbeitet, um solch einen Moment erleben zu dürfen“, so der Belgier. „Ich liebe es, Tore zu schießen und hoffe, dass es nicht das letzte für den VfL war.“

Wie bei der Premiere am vergangenen Samstag spielte Malanda wieder gut, war diesmal auch nicht müde. Stellt er nun Ansprüche auf einen Stammplatz? „Nein“, sagt der Mittelfeldmann bescheiden. „Wenn ich Samstag nicht spiele, dann bin ich nicht traurig. Ich vertraue dem Trainer, dass er das Richtige macht und mich beschützt.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel