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„Es ist sehr hart, dass Junior nicht mehr da ist“

VfL Wolfsburg „Es ist sehr hart, dass Junior nicht mehr da ist“

Es ist das erste Weihnachtsfest, das Josuha Guilavogui ohne seinen Freund Junior Malanda verbringen muss. Der VfL-Spieler war am 10. Januar bei einem Autounfall auf dem Weg von Belgien zurück nach Wolfsburg ums Leben gekommen.

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Gute Freunde: Josuha Guilavogui (l.) und Junior Malanda, der vor einem knappen Jahr bei einem Autounfall starb.

Quelle: Imago

Im Gespräch mit dem Franzosen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wird schnell klar, wie schwer es ihm immer noch fällt, wenn er über seinen ehemaligen Mannschaftskollegen spricht. Er schaut kurz nach oben, wischt sich mit einer Hand übers Gesicht und sagt dann: „Sicher werde ich an Junior denken, ich habe weiterhin Kontakt zu seiner Mutter und zu seinem Bruder. Es ist immer noch sehr hart für sie, dass Junior nicht mehr da ist.“

Noch häufiger werde er an den ehemaligen belgischen Mittelfeldspieler denken müssen, wenn die Winterpause vorbei ist, wenn sich der Todestag von Malanda, der in der VfL-Kabine immer neben ihm gesessen hat, jährt. „Ich habe vor kurzem mal mit Ismail Azzaoui über Junior gesprochen. Ich habe ihm gesagt: ,Pass‘ gut auf dich auf, genieße den Fußball und dein Leben. Keiner weiß, wie lange man das tun kann und pass‘ auf, wenn du wieder aus Belgien zurückkommst, denn im Januar haben wir einen fantastischen Menschen verloren“, sagt der Mittelfeldspieler und meint damit seinen Mannschaftskollegen, der erst 17 Jahre alt und wie Malanda in Belgien geboren ist.

In Gedanken wird Guilavogui über Weihnachten viel bei Malanda sein, aber er will auch Spaß mit seiner Familie haben - in seiner Heimat in Toulon. Es gibt Muscheln, es gibt auch afrikanische Spezialitäten. Und es gibt ganz viel Musik. Der VfL-Profi: „Wir tanzen viel.“ Selbst seine Großmutter pflege dieses Ritual. Guilavogui: „Sie ist 70 Jahre alt, aber immer noch topfit.“

eh

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